Was sich in Griechenland verändert hat: nichts. Es ist noch nicht tot.

Athens Parlament, mit seiner fĂĽnf Abgeordneten-Mehrheit fĂĽr die Pasok, wird erst Ende Juni ĂĽber die Annahme des neuen „Sparpläne“ aus Berlin, BrĂĽssel, Washington und Frankfurt entscheiden. Diese beinhalten nicht weniger als den Versuch, die Volkswirtschaft, sowie den souveränen, handlungsfähigen Staat Griechenland gezielt zu exekutieren, wie ein Attentäter das Opfer. Anschliessend wird die Leiche gefleddert und eine institutionelle Zentralregierung in BrĂĽssel, eine „Wirtschaftsregierung“ installiert. Ende des Programms.

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Schäuble will im Zuge der Staatskrise in Griechenland von der deutschen Republik noch einmal 123 Milliarden fĂĽr die Banken. Der Anteil des deutschen Staates am Fonds der Aktiengesellschaft EFSF des GroĂźherzogtums Luxemburg soll dafĂĽr auf 246 Milliarden Euro steigen. Dies addiert sich zu den sowieso verlangten 120 Milliarden Euro an neuer „Griechenland-Hilfe“ fĂĽr die transstaatlichen Finanzgläubiger Athens.