Strategischer Feldzug des Weltkapitalismus gegen die Demokratien: Chronologie und HintergrĂŒnde

Die europĂ€ische Demokratie Italien, in der die Justiz gegen die Ratingagentur S&P vorgeht und den designierten EZB-PrĂ€sidenten Mario Draghi, sowie Finanzminister Giulio Tremonti verhören lĂ€sst, wird in Geiselhaft der Finanzextremisten genommen und mit der finanziellen Erschießung bedroht. Ebenfalls Ziel der Erpressung: die Deutschen und ihr Parlament, was seiner eigenen Entmachtung, dem finanziellen Ausbluten der Berliner Republik zugunsten der FinanzglĂ€ubiger und einer Zentralregierung durch Organe der „EuropĂ€ischen Union“ zustimmen soll. China ĂŒbernimmt als FinanzglĂ€ubiger und Staatskapitalist Nr.1 die Initiative und fordert soziale KĂŒrzungen in seinem Schuldner USA, sowie eine Änderung des us-amerikanischen „politischen Systems“. In Washington ĂŒbernimmt, auf Betreiben der zwei Staatsparteien, ein paritĂ€tisch zusammen gesetztes zwölfköpfiges „Super-Komitee“ die Macht, faktisch eine Art Finanz- und PolitbĂŒro.

Chronologie und HintergrĂŒnde der Ereignisse im letzten Monat. Und ein Ausblick.

Italien: Kapital und EU haben Angst um ihre geplante Entstaatlichung

Die Drohungen von Banken, Ratingagenturen und der deutschen Regierung als treibende Kraft der „EuropĂ€ischen Union“ gegen Italien haben einen sehr praktischen Hintergrund. Italiens Finanzminister Giulio Tremonti steht wegen der drohenden Verhaftung seines Vertrauten Marco Milanese schwer unter Druck. Doch mit Tremonti steht und fĂ€llt die rasche Fortsetzung der geplanten Entstaatlichung durch sogenannte „Sparpakete“. Auch in Italien.

Am Freitag ist die entscheidende Abstimmung in der römischen Abgeordnetenkammer.