„Frankfurter Rundschau“ deckt neuen Bahn-Skandal auf, Spionagechef Bähr abgetaucht

Die „Frankfurter Rundschau“ (1) hat heute einen weiteren Skandal im staatlichen Bahnkonzern aufgedeckt. Wie die Zeitung nach vorliegenden Dokumenten meldet, fälschte der Konzern einen angeblichen Fotobeweis welcher belegen sollte, dass die KĂĽndigung einer Angestellten rechtzeitig in deren Briefkasten eingeworfen wurde, nämlich am 28.9.2007 um 15.29 Uhr. Peinlich – nach Vergrösserung des Fotos stellte sich laut einem der FR vorliegenden Gutachten des Fotografie-Professors Heiner Schmitz heraus: die Uhr des Bahnzustellers zeigte eine ganz andere Zeit.

Blamiert die GDL wieder mal die Transnet-Komiker?

Am 18.Dezember hat die „Gewerkschaft Deutscher LokomotivfĂĽhrer“ (GDL) dem Bahnkonzern DB AG ihr Forderungspaket fĂĽr den LokomotivfĂĽhrertarifvertrag (LfTV) in der Tarifrunde 2009 ĂĽbergeben. Der Schwerpunkt der GDL-Forderungen lag bei Verbesserungen der individuellen Planbarkeit, verlängerten Wochenendruhen, Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch fĂĽr die Arbeitenden, sowie wirksame Vorsorge bei Fahrdienstuntauglichkeit.
Jetzt läutete am Wochenende die grösste Witztruppe seit es Gewerkschaften gibt, die SPD-DGB-Leiche „Transnet“, mit den nicht vorhandenen Klingelbeuteln und drohte mit etwas, was ihr niemand abnimmt und deshalb auch nie passieren wird: mit einem Arbeitskampf.

Name: Sapiens Transnet, 250.000 Exemplare

Die Wähler von Norbert Hansen sind der beste Beweis für die unendliche Flexibilität des menschlichen Rückgrats Von allen auf den Hund gekommenen Bücklingen der Spezies Menschheit gibt es ausgerechnet in dieser Republik immer wieder grössere Batzen auf einem Haufen zu bestaunen. An den Spezialdemokraten (immer noch über 500.000) haben jetzt die 250.000 Exemplare des Sapiens Transnet in einem beindruckenden Überholmanöver im Tiefflug über die rechte Leitplanke vorbeigezogen und liegen z.Z. unangefochten in Führung.

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Transnet: „Universum Hansen“ wechselt die Umlauf-Bahn

Frankfurt am Main: Nachdem das BĂĽndnis „Bahn fĂĽr Alle“ (von dem Sie, wie von jedem anderen BĂĽndnis in dem die Jusos und attac sitzen, wahrscheinlich noch nie etwas gehört haben) nun gestern gemeldet hat dass der Chef der Bahn-Gewerkschaft „Transnet“, Norbert Hansen (SPD), zum Bahn-Konzern DB AG wechselt, verlangen nun wieder einmal SPD-Jugendliche bis 35 von ihren Karrieretriebwerken älteren Semesters im Falle Hansen irgendwas zu unternehmen.

Warum die GDL-LokfĂĽhrer Erfolg haben

Berlin, Frankfurt: Wahrlich kein Tag des Autopiloten. Die Bahn AG muss wieder mit der Gewerkschaft Deutscher LokomotivfĂĽhrer ĂĽber einen eigenständigen Tarifvertrag verhandeln. Warum? Das Ende der Deutschland AG Die Deutschland AG, sie schlingert, man könnte sagen – sie schmiert ab. Das alte Geflecht der Erpressung, der Korruption und des unerträglichen Betrugs aus Seilschaften, Beteiligungen und Mitwisserschaft, welches sich in fast 60 Jahren im Kapitalismus westdeutscher Nachkriegszeit wie ein gieriges Spinnennetz ĂĽber die Republik erhoben hatte, es ist durch eine kleine, mutige und 140 Jahre alte Gewerkschaft zerrissen worden, die zwar ĂĽber keine Lobby, keinen Apparat und wenig Geld verfĂĽgt, aber dafĂĽr etwas anderes – RĂĽckgrat, Ehre und Kampfeswillen. Denn die GDL hat etwas geschafft, was selbst Gott nur mit unserer Hilfe hinbekommt: sie hat eine deutsche „Regierung“ zum Handeln gezwungen.