Stuttgart 21: Prozess wegen NordflĂŒgel-Besetzung eingestellt

Amtsgericht Stuttgart stellt Verfahren gegen Auflagen ein Die symbolische Besetzung des NordflĂŒgels des Stuttgarter Hauptbahnhofs vom 26.7.2010 erscheint dem Amtsgericht Stuttgart nicht strafwĂŒrdig. Die Verfahren gegen fĂŒnf der 55 Angeklagte wurden heute gegen Auflagen eingestellt. Die friedliche Besetzung des leerstehenden GebĂ€udeteils hatte keine SachschĂ€den verursacht, hatte aber ĂŒberregional Aufmerksamkeit erregt.

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Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefÀlscht hast

Schwere handwerkliche Fehler im S21-Stresstest Stuttgart: Die Bahn betrachtet in ihrem sogenannten „Stresstest“ ausschließlich stochastisch verteilte VerspĂ€tungen und lĂ€sst die real bestehenden Korrelationen vollstĂ€ndig außer Acht. Das ist eine nicht zulĂ€ssige Vereinfachung. Es wurden keine Störfallszenarien vorgestellt, keine Varianzanalyse und kein Hypothesentest. Aus dieser unzulĂ€ssig vereinfachten Betrachtung lĂ€sst sich bestenfalls ableiten, dass ZĂŒge in der Regel irgendwann im Laufe des Tages ankommen.

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„Beschlagnahmtes“ Video aus Stuttgart: Die friedliche und fröhliche Besetzung des „Grundwassermanagements“ am 20.Juni

Widerstand gegen Programm „Stuttgart 21“ (S21): ParkschĂŒtzer stellen nach behaupteter „Beschlagnahme“ von bereits veröffentlichtem Filmmaterial durch Polizei und Staatsanwaltschaft alle Videos auf einer Webseite zusammen. 20.Juni: Nach der 79. Montagsdemonstration der Stuttgarter gegen das urbane und verkehrsindustrielle Umbauprogramm „Stuttgart 21“ (S21) besetzen rund tausend Teilnehmer der Montagsdemo das Baustellen-GelĂ€nde der Bahn AG, in dem zwecks Errichtung eines unterirdischen Tiefbahnhofs bis zum Jahre 2021 die strukturelle Absenkung des Grundwassers unter Stuttgart vorbereitet wird („Grundwassermanagement“).