UPDATE: Ex-BND-Mann berichtete bereits vor 4 Jahren von Mossad-Operationen mit deutschen Pässen im Iran

Die Mossad-Affäre um den Dubai-Mord hat offenbar eine lange Vorgeschichte. Laut einer ddp-Meldung vom Januar 2006 benutzte der israelische Auslandsgeheimdienst bereits damals Identitäten von Deutschen –  ohne deren Wissen. Benützt wurden die Dokumente für Einsätze im Iran, als Vorbereitung für mögliche Luftangriffe auf die Islamische Republik. Zur Verfügung gestellt wurden dem Mossad die Dokumente demnach von der deutschen Auslandsspionage – dem BND. Internetzeitungen wie der „Kölner Stadtanzeiger“ (1) oder „Israswiss.net“ (2) berichten bereits vor 4 Jahren über eine Meldung des Deutschen Depeschendienstes (ddp). Der Meldung zufolge hatte ein „ehemaliger leitender Mitarbeiter des BND gegenüber ddp ausgesagt, dass der Bundesnachrichtendienst die israelische Auslandsspionage Mossad seit längerem mit deutschen Personalpapieren ausstattet. Diese beinhalteten Identitäten von Staatsbürgern Deutschlands, von denen wahrscheinlich sei, dass sie das Land nie verlassen würden. Die Betroffenen hätten laut der BND-Quelle von der „Zweitverwertung ihrer Identität keine Kenntnis.“

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Video: Aufnahmen der Dubai-Täter veröffentlicht

Das Kommando der Profikiller, die am 19.Januar im Hotel „Al Bustan Rotana“ in Dubai den ehemaligen Hamas-Milizenchef Mahmoud Al Mabhouh ermordeten, wurden von einer ganzen Reihe von Überwachungskameras erfasst. Die Behörden Dubais haben, offenbar in Zusammenarbeit mit Interpol, in akribischer Puzzlearbeit die Aufnahmen von Überwachungskameras im gesamten Emirat zusammengestellt und den Weg der Attentäter bereits vom Flughafen bis zum Hotel und zur Abreise zurückverfolgt. Ebenso war der ermordete Mitbegründer der Kassam-Brigaden während seines gesamten Aufenthaltes in Dubai die ganze Zeit von Kameras an verschiedenen Orten und Plätzen gefilmt worden.  Selbst Aufnahmen des Kommandos kurz vor und nach der Tat wurden durch die Behörden ermittelt. In einem ungewöhnlichen Schritt wurden diese Aufnahmen nun durch die Polizei von Dubai veröffentlicht.

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Irische Regierung: gefälschte Pässe der Tatverdächtigen in Dubai

Ein britischer Pass wurde auf den Namen eines israelischen Bürger ausgestellt, der nie in Dubai war. Das irische Aussenministerium teilte heute nach Angaben der israelischen Zeitung Haaretz mit, dass die Daten der drei irischen Pässe im Zusammenhang mit den gesuchten Personen, die die Dubaier Behörden im Mordfall des getöteten Hamas-Militärchefs auf die Fahndungsliste gesetzt haben, nicht in Irland registriert sind.

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Wanted: Dubai sucht elf verdächtige Europäer im Mordfall Mahmoud al-Mabhouh

Gesucht werden Personen aus Grossbritannien, Irland, Deutschland und Frankreich – zehn Männer und eine Frau Dubai wird in Kürze Haftbefehle gegen elf Europäer ausstellen, die wegen Mordes an dem hochrangigen Hamasführer Mahmoud al-Mabhouh gesucht werden. Die vermutliche Tätergruppe scheint von den Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate eingekreist und ihnen namentlich – nach ihren (echten?) Pässen – bekannt zu sein.

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Dubai: Hamas-Führer Mahmoud al-Mabhouh von Profikillern ermordet – Polizei schaltete Interpol ein

Die Sicherheitsbehörden der Vereinigten Arabischen Emirate sind den Mördern auf der Spur – Racheakte der Hamas wären das gefundene Fressen für Israel. Mahmoud al-Mabhouh (Mahmud Abdul Raouf Hassan), ein ranghoher Hamas-Führer und einer der Gründer der Al-Qassam-Brigaden, die auf der EU-Liste der Terrororganisationen steht, wurde am 20.Januar, einen Tag nach seiner Ankunft in Dubai ermordet.

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