UPS Flight 6 – Absturz am 3.September 2010 in Dubai

Wie perfide muss man sein, um einen Flugzeugabsturz aus technischen Gründen im Nachhinein als Terroranschlag hinzustellen, um die eigenen kriminellen Interessen zu bedienen?

Am 5.September berichtete Radio Utopie über den Flugzeugabsturz eines Frachtflugzeuges am 3.September von UPS kurz nach dem Start in Dubai, das zu dem International Airport Köln in Deutschland aufgebrochen und wegen der Notlage aufgrund von Rauch im Cockpit zurückgeflogen war Flugzeugabsturz einer Boeing von United Parcel Service (UPS) in Dubai. (1)

Dieses Unglück, bei dem beide Piloten ums Leben kamen, wird nun von den diversen Geheimdiensten oder anderen Regierungsbehörden dazu missbraucht, als einen Anschlag von jemenitischen Terroristen darzustellen, um das lächerliche Verschicken von Paketbomben aus dem Jemen an jüdische Gemeinden in Chikago in die USA zu untermauern.

Angeblich hätten sich auf der arabischen Halbinsel am Freitag, den 5.November auf einer einschlägigen Internetseite die vom nach eigenen Angaben vom saudischen Geheimdienst infiltrierte Wischiwaschi AQAP, die im Übrigen nur eine Sammelgruppenbezeichnung vom Westen und Saudi-Arabien für sämtliche widerspenstige Bewohner des südlichen Jemen ist - Al-Qaeda in the Arabian Peninsula -, dazu bekannt. Zwei Monate hatte diese Pseudotruppe ausreichend Zeit gehabt, sich zu bekennen und ausgerechnet jetzt wird dieses viel zu durchsichtige Ritual vollzogen.

Mit Recht wiesen die Behörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten am 5.November diese Zumutung dieser Bekennerfarce aus dem Jemen - die in den Medien in der Welt fleissig verbreitet wird - zurück und betonten, dass es keinerlei Hinweise auf eine Explosion an Bord der Boeing gegeben hatte.

Dahi Khalfan Tamim, der Polizeichef von Dubai, sagte am Samstag zu dem Sender CNN:

"Die Ermittler meldeten keine Explosion, nur ein Feuer in der Kabine. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass ein explosives Paket die Maschine in Stücke gerissen hätte."

Auch die VAE General Civil Aviation Authority bestätigte am Samstag noch einmal, dass die Untersuchungsbehörden keine Beweise für eine Explosion an Bord gefunden hatten.

Ebenso bestätigte ein US-Regierungsbeamter noch Anfang diesen Monats, dass die Ermittler keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gefunden hatten.

Die Beamten in den Vereinigten Arabischen Emiraten haben mitgeteilt - und ein US-Beamter bestätigte dies -, dass der Cockpit Voice Recorder des Flugzeuges untersucht wurde und nichts darauf auf eine Explosion hinwies. Explosionen haben unverwechselbare Sound-Signaturen und das wäre von dem Gerät aufgezeichnet worden, sagte der US-Beamte.

Die Vereinigten Arabischen Emirate teilten mit, dass eine ausführliche Vor-Ort-Untersuchung des Wracks "die Möglichkeit einer Explosion an Bord ausgeschlossen hat."

Auf der Webseite der General Civil Aviation Autorithy (GCAA) der VAE sind die Untersuchungsberichte veröffentlicht, hier ein Beitrag vom 31.Oktober 2010:

GCAA eliminates the possibility of an onboard explosion regarding the crash of UPS Boeing 747 - 400 Cargo investigation

Dubai, UAE, 31 October 2010: The UAE General Civil Aviation Authority’s ongoing investigation into the UPS Boeing 747-400 accident in Dubai which occurred on 3rd September 2010 has eliminated the possibility of an onboard explosion following a detailed onsite investigation of the wreckage.
In addition, as per standard accident investigation protocol, following the retrieval of flight recorders from the Digital Flight Data Recorder (DFDR) and the Cockpit Voice Recorder (CRV), commonly known as black box, the GCAA investigation team has thoroughly analyzed the technical data and has concluded that there was no presence of acoustic evidence or any forensic signature supporting the detonation of an explosive device.
The GCAA investigation into this accident will continue to determine the cause of the onboard fire and crash of the UPS aircraft.
The investigation teams are scheduled to return to the USA in three weeks to coordinate further investigation activities with Boeing and the NTSB as the cause of the accident is determined

Am vergangenen Sonntag stellte sich der Anti-Terror-Chef des Weissen Hauses, John Brennan vor die Presse und behauptete allen Ernstes, dass die Vereinigten Staaten "sehr sorgfältig auf der Suche sind", ob der September-Crash mit den jüngsten terroristischen Bedrohungen mit Frachtflugzeugen in Verbindung stehen könnte.

Die Regierung der Vereinigten Staaten legte somit mit dem Deputy National Security Advisor for Homeland Security den Grundstein, überhaupt erst eine Diskussion über das Thema anzuheizen und forderte damit direkt ein instrumentalisierendes Echo - "hoho - ho - o - o...oo " heraus, das das Weisse Haus oder seine Umgebung unbedingt um jeden Preis hören wollte.

Ein anderer US-Antiterror-Beamte konterte dementsprechend am Freitag,den 5.November:

"Wir können an dieser Stelle die Behauptungen der AQAP über den Vorfall Anfang September nicht bestätigen."

In der Erklärung von AQAP hiess es, "da die westlichen Medien keinen Zusammenhang des UPS-Flugzeugabsturzes im September mit der Gruppe herstellten, haben wir entschieden, es erst jetzt zu verkünden, damit wir so eine ähnliche Aktion durchführen konnten." (2)

Die Vereinigten Staaten von Amerika hatten unmittelbar nach dem Absturz Experten der US-amerikanische Verkehrsbehörde US National Transportation Safety Board nach Dubai zur Aufklärung gerade auch wegen der Aufdeckung eines möglichen terroristischen Anschlages geschickt.

Vertreter der Federal Aviation Administration reisten an. Der Flugzeugbauer Boeing schickte seine Experten in die Vereinigten Arabischen Emirate.

Die beiden Black Boxen des Flugzeuges wurden an der Unglückstelle gefunden und ausgewertet. Das Ergebnis war, dass die Ursache ein technischer Defekt gewesen war, ein Kabelbrand. (1)

Wer sich jetzt hinstellt und behauptet, dass Ganze stimmt so nicht, stempelt diese Experten allesamt zu Idioten. Gefühle der Hinterbliebenen spielen da sowieso keine Rolle.

Das bringt nur eine Charge zustande ..., die ist so geheim, dass sie schon wieder jeder kennt.

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Al-Ahmed ist der Gründer und Direktor eines unabhängigen Think-Tank in Washington, DC, mit Schwerpunkt auf die Bereitstellung von Analysen und Verbreitung von Informationen über politische Themen in der Region am Persischen Golf, insbesondere zu Saudi-Arabien und den US-Beziehungen zu den Ländern dieser Region.
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Quellen
(1) http://www.radio-utopie.de/2010/09/05/flugzeugabsturz-einer-boeing-von-united-parcel-service-ups-in-dubai/
(2) http://edition.cnn.com/2010/WORLD/meast/11/06/uae.crash.probe/

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