Streit um Ärzte: Áñez-FĂŒhrung in Bolivien bricht Beziehungen mit Kuba ab

Kubas Außenminister Rodriguez reagierte ĂŒber den Kurznachrichtendienst Twitter ungewöhnlich harsch auf die Kritik. Es handele sich um „vulgĂ€re LĂŒgen der selbsternannten Putschisten in Bolivien“. Áñez Äußerungen seien „ein weiteres Beispiel fĂŒr ihre UnterwĂŒrfigkeit gegenĂŒber den Vereinigten Staaten“. Die politische FĂŒhrung in La Paz erklĂ€rte die diplomatischen Beziehungen daraufhin fĂŒr beendet.

Venezuela zwischen Diplomatie, Großdemonstrationen und US-„humanitĂ€rer Hilfe“

Das Internationale Rote Kreuz, das im Land bereits auf medizinischem Gebiet engagiert ist, ließ sich in die US-PlĂ€ne ebenfalls nicht einbinden. „Wir sind keine Agentur, die GeberplĂ€ne umsetzt, insbesondere nicht, um Dinge umzusetzen, die eine politische Bedeutung haben“, erlĂ€uterte der fĂŒhrende FunktionĂ€r des Internationalen Roten Kreuzes, Dominik Stillhart.

Koreas trotzen Gegnern der Diplomatie bei Olympischen Winterspielen

Doch angesichts SĂŒdkoreas Regierung, die sich der Diplomatie verschrieben hat, und den „Interessen“ der USA, die offensichtlich nur aus Feindseligkeit gegenĂŒber der Diplomatie bestehen, ist schwer zu erkennen, wie die USA ein praktisches Hindernis fĂŒr den Fortschritt sein können. Es kann wohl kaum geleugnet werden, dass auf der koreanischen Halbinsel diplomatische Fortschritte erzielt werden.

Signale des Friedens aus Korea, Japan und China: Kriegstreiber unter Druck

Nordkorea bietet SĂŒdkorea GesprĂ€che ohne Vorbedingungen an. Auch werden eine „Verbessung des Volkslebens“ und „freie Reisen und Austausch aller Klassen und Schichten“ in Aussicht gestellt. Die USA revanchieren sich auf ihre Weise: mit einem neuen MilitĂ€rmanöver, welches sich ausdrĂŒcklich auch gegen China richtet, sowie dem Versuch einen MilitĂ€rpakt zwischen SĂŒdkorea und Japan zu konstruieren. Doch die Regierung Japans befĂŒrwortet direkte GesprĂ€che mit dem Norden Koreas und deutet eine Teilnahme an den von China vorgeschlagenen Sechs-Parteien-GesprĂ€chen an, welche die Obama-Clinton-Regierung in Washington immer noch ablehnt. Vor wenigen Tagen machte die Diplomatie des lange Zeit vor der Weltöffentlichkeit verschlossenen Nordkorea einen großen Sprung nach vorn. Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA (1) zitierte heute einen Aufruf des „Komitees fĂŒr eine friedliche Wiedervereinigung Koreas“, welches direkte GesprĂ€che zwischen Norden und SĂŒden vorschlug – ohne Vorbedingungen: „Wir schlagen formell baldige GesprĂ€che ohne Vorbedingungen zwischen den Behörden des Nordens und SĂŒdens vor.“ Der Berichterstattung ĂŒber den Vorschlag des Vereinigungskomitees folgten auf KCNA eine ganze Reihe weiterer ErklĂ€rungen, die eine erstaunliche diplomatische Offensive Pyongyang dokumentieren: offensichtlich versucht Nordkorea (Demokratische Volksrepublik Korea) tatsĂ€chlich die innerkoreanischen Beziehungen und Kontakte wieder zu beleben.

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