Offener Brief an BAYER AG : Bhopal mahnt!

Zum größten Knall aber kam es am 28. August 2008, als ein Vorratsbehälter in die Luft ging. Zwei Beschäftigte bezahlten das mit ihrem Leben. Von „Schockwellen wie bei einem Erdbeben“ sprachen Augenzeug*innen. „Die Explosion in dem BAYER-Werk war besonders beunruhigend, weil ein mehrere Tonnen wiegender Rückstandsbehälter 15 Meter durch das Werk flog und praktisch alles auf seinem Weg zerstörte. Hätte dieses Geschoss den MIC-Tank getroffen, hätten die Konsequenzen das Desaster in Bhopal 1984 in den Schatten stellen können“, hieß es später in einem Untersuchungsbericht des US-Kongresses. Der Report stellte schwerwiegende Sicherheitsmängel fest, weshalb BAYER eine Strafe von einer Million Dollar zahlen und zusätzlich 4,6 Millionen Dollar in die Anlagensicherheit stecken musste.

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Los Angeles verklagt BAYER-Tochter

Polychlorierte Biphenyle (PCB) gehören zu den giftigsten Hervorbringungen der Chlorchemie. Die vor allem von BAYER und MONSANTO in Umlauf gebrachten gefährlichen „Alleskönner“ kamen bis zu ihrem vollständigen Verbot, das in den USA 1979 und in der Bundesrepublik erst 1989 erfolgte, in Elektrogeräten, Fugendichtungsmassen, Farben, Ölen, Lacken und Bodenbelägen zum Einsatz. Wegen ihrer stabilen chemischen Struktur baut sich PCB in der Umwelt nur langsam ab. Darum gehen von dem Stoff bis heute Gefahren aus, was auch in der Bundesrepublik aufwendige Maßnahmen nötig macht.

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In Indiens Bundesstaat Sikkim werden landwirtschaftliche Produkte ausschliesslich ohne kĂĽnstliche DĂĽnger angebaut

Auf jeden Fall ist Sikkim ein Beispiel dafür, dass es ohne künstliche Zusatzmittel möglich ist, die eigene Bevölkerung zu ernähren und darüber hinaus organisch angebaute Produkte zu exportieren und dient als Argumentationshilfe für alle, die sich dafür einsetzen, Landwirtschaft ohne gesundheitsschädliche Chemikalien zu betreiben.

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Dr. Larry Lowry von der University Of Texas Health Science Center at Tyler ĂĽber die Gifte der Ă–lpest und ihre Auswirkungen

Im folgenden Video spricht Dr. Larry Lowry ĂĽber die chemischen Zusammensetzungen im Golf von Mexiko, die durch die Ă–lpest entstanden sind, teils durch Austritte aus dem Ă–lleck sowie die zum Einsatz kommenden Dispersionsmittel und Gifte, die die Ă–lklumpen auflösen oder auf den Meeresgrund versenken sollen. Dr. Lowry erklärt die Reaktionen dieser Verbindungen, die Entstehung neuer Chemiecocktails und ihre gefährlichen Auswirkungen auf den Menschen, die Tierwelt und die Pflanzen. Was sind einige der Gefahren fĂĽr die Kinder? Was sind die langfristigen Auswirkungen der Exposition gegenĂĽber dem Ă–l, sind es Dämpfe oder Dispersionsmittel? Dr. Lowry ist ein hochangesehener Wissenschaftler an der Universität von Texas am Health Science Center at Tyler. Anfang Januar 2007 wurde Lowry zum Direktor des UTHSCT‘s Environmental Health Graduate Program ernannt. Zusätzlich zu seiner Position bei UTHSCT ist Dr. Lowry ausserordentlicher Professor der Umweltwissenschaften an der SFA. Er ist Co-Direktor des Southwest Center for Pediatric Environmental Health , welches sich auf dem Gelände des UTHSCT befindet. Er ist auch Vorsitzender des Biological Exposure Indices Committee of the American Conference of Governmental Industrial Hygienists.

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