Freiburger Studentenschaft fordert Diskussion ĂĽber das „Menschenbild“

Bundesweit gehen die Studenten und Studentinnen an Dutzenden von Universitäten in die nächste Runde des Bildungsstreiks. Mit der Zeit entwickeln sich dezentral und basisdemokratisch Ideen und Ansätze fĂĽr eine neue Zeit. Dabei haben nun in einem „ersten Forderungskatalog der Freiburger Studierenden“ diese Eckpunkte einer lang ĂĽberfälligen und von allen etablierten Parteien bislang systematisch unterdrĂĽckten gesellschaftlichen Debatte erstellt. Sie beleuchten dabei, kompetent und pragmatisch, eine FĂĽlle von Tabuthemen und verschwiegenen Dogmen in der Republik – darunter der Einfluss von Konzernen und Profitinteressen auf die Universitäten und Bildungschancen der Bevölkerung. Die Freiburger Studierenden, welche seit 10 Tagen ihr Audimax in der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg besetzt halten, haben sich in einem „Ersten Forderungskatalog“ (1) an die Ă–ffentlichkeit gewandt. In diesem stellen sie an Bundesregierung, Landesregierung und Rektorat gerichtete Forderungen; u.a. „die Reflexion ĂĽber das der Bildung zugrunde liegende Menschenbild“. Dabei ĂĽbersah die aktive Studentenschaft Freiburg offensichtlich die Notwendigkeit, diese Forderungen auch ins Weltinformationsnetz zu stellen. Es war die „Badische Zeitung“, welche diese dokumentierte und den Studierenden auch die Gelegenheit gab, ihre Forderungen in Form von Interviews (2) dazulegen. 2000 Studenten untersĂĽtzen den Bildungstreik und seine Forderungen in Freiburg durch eine Demonstration. Derweil geht der Bildungsstreik der Studierenden bundesweit in die nächste Runde. Zur Zeit…

Was derzeit wirklich geschieht – Teil 1

Von Jan Erik Döllein, Allgemeinarzt Ich bin 38 Jahre alt und Allgemeinarzt mit einer gut gehenden Hausarztpraxis in Neuötting, Oberbayern, geistig gesund und ein völlig normaler Bürger mit einer Lebensgefährtin und einem 15 Monate altem Sohn, bin seit 12 Jahren Gemeinderat und seit sechs Jahren Kreisrat der CSU, einer Partei, die sicherlich weit entfernt ist vom Ruf, linkspolitische und revolutionäre Gedanken zu pflegen. Es ist nicht meine Aufgabe, solche Texte zu schreiben und es gibt in Deutschland Tausende, die dies besser, packender und erheblich vollständiger schaffen und wenigstens einer von denen sollte das auch tun.

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Der schmutzige Stern von Bertelsmann

Hamburg: Mit den heutigen Schlagzeilen „Hillary muss sich schmutzig machen“ und „Mit Beck hat die SPD keine Chance“ hat ein Blatt der untergehenden Welt der Konzernherrschaft ĂĽber das öffentliche Bewusstsein eine Grenze ĂĽberschritten. Es ist jetzt an der Zeit ĂĽber die Funktion der Zeitschrift „Stern“, ĂĽber die Kontrolle durch die Medienmilliardäre der Familie Mohn, Medienmacht und Krieg reden.