Bibis Sohn oder: Drei in einem Auto

IM GEGENSATZ zu vielen anderen Israelis hasse ich Benjamin Netanjahu nicht. Als Person interessiert er mich nicht besonders. Aber ich glaube, dass er eine Gefahr fĂŒr die Zukunft Israels darstellt. Die Besessenheit, mit der er an der Macht festhĂ€lt, bewirkt, dass er unsere nationalen Interessen an Interessengruppen verkauft, und zwar nicht nur an MilliardĂ€re, sondern auch an das korrupte religiöse Establishment und viele andere.

Ein solcher Mann ist nicht dazu fĂ€hig, Frieden zu schließen, nicht einmal, wenn er es wollte. Frieden schließen verlangt CharakterstĂ€rke, die sich unter anderem drin zeigt, dass einer das Risiko, gestĂŒrzt zu werden, auf sich nimmt. Eine solche Waghalsigkeit kommt Netanjahu ĂŒberhaupt nicht in den Sinn.

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Kriegslobby im Iran: Sotschi? Syrien? Genf? Verhandlungen? Wir wĂŒrden gern Europa bedrohen!

Als ein deutliches Anzeichen von Kriegstreiberei darf gelten, dass derzeit ĂŒberall, in allen Etagen der Macht und Medien, gelogen, geheuchelt und simuliert wird bis zum Erbrechen. Aktuelles Beispiel: Mitten in den BemĂŒhungen der internationalen Kriegslobby nach der gescheiterten Invasion des Westblocks in Syrien den sechzehnjĂ€hrigen weltweiten Terrorkrieg nur ja nicht zum Erliegen kommen zu lassen, kommt dieser General Hossein Salami zu Hilfe, Vize-Kommandeur der „Revolutionsgarden“ des Iran.

Saure Gurken

NETANJAUS REAKTIONEN sprechen eine deutlichere Sprache als die GerĂŒchte. Sie zeigen, dass seine Besessenheit von der iranischen Atombombe, seine BeschĂ€ftigung mit der schrecklichen Gefahr der Hisbollah und sogar mit der verrĂ€terischen israelischen Linken hinter seine derzeitige Hauptsorge zurĂŒcktreten; diese gilt dem Kampf gegen seine vermeintlichen Widersacher.

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