Obama? Oh weh !

IN DIESER Woche erlebte ich eine Stunde der Entspannung. Ich war auf dem Nachhauseweg, nachdem ich William Polks neues Buch ĂĽber den Iran abgeholt hatte. Ich bewundere die Weisheit dieses frĂĽheren Mitarbeiters des amerikanischen AuĂźenministeriums.

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Obama meidet die Tafel des Königlichen Hofs in Oslo

Programm rund um die Nobelpreisverleihung noch mehr zusammengestrichen Der US-Präsident Obama ist erst heute um 8.40 Uhr mit der Air Force One in Oslo zur Friedensnobelpreisverleihung eingetroffen, kurz zuvor hiess es noch, er würde am späten Mittwochabend in der norwegischen Hauptstadt eintreffen.

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Obama flieht die internationale Presse in Oslo

(Foto: Oslo Rathaus bei Nacht / 2006 Erik Grønnerud http://www.norwegen-fotos.de /Wikipedia) Der Preisträger des Friedensnobelpreises scheut die Öffentlichkeit und hat zu viel globale Interessen zu verfolgen. Das Nobelpreiskomitee in Oslo teilte mit, dass es während des Aufenthaltes des Präsidenten der USA keine internationale Pressekonferenz in Norwegen geben wird. Ursprünglich war diese vor der eigentlichen Zeremonie geplant gewesen.

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Obama ist bereits jetzt nicht mehr Präsident

30.000 amerikanische und laut „Le Monde“ 2000 deutsche Soldaten sollen zusätzlich nach Afghanistan. Die Regierung Obama hat damit faktisch abgedankt und sich dem Militär unterworfen. Die Regierung Merkel-Westerwelle sieht sich, dank des deutschen Parlamentarismus, sehr, sehr harten Zeiten entgegen. Denn der umfassende Asien-Krieg, der die Nachbarstaaten Iran und Pakisten mitverwickeln soll, er wird nicht stattfinden. Am frĂĽhen Mittwoch unserer Zeit spricht US-Präsident Barack Obama in der Militärakademie West Point. Er wird, so heisst es nun vom Weissen Haus gegenĂĽber CNN, 30.000 Soldaten zusätzlich nach Afghanistan schicken (1). Nachdem er bereits im März die Truppenstärke um 21.000 Soldaten erhöht hat, wird Obama mit dieser Entscheidung in nur einem Jahr Amtszeit die Stärke der regulären Bodentruppen in der strategisch wichtigen Besatzungszone Zentralasiens auf 100.000 verdoppelt haben. Das ist etwas, was selbst die Bush-Regierung vorher in 8 Jahren Krieg nicht gewagt hat. Die Truppenstärke wird damit, wie vom Militär gefordert, bis zu den nächsten Präsidentschaftswahlen 2012 steigen und nicht fallen. Damit ist General David Petraeus bereits jetzt Oberbefehlshaber der ehemaligen Republik USA und nach den Wahlen 2012 ihr nächster Präsident.

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