Voilà, hier ist nun Shahram Amiri!

Zum G8-Gipfel in Ottawa gibt es viele Überraschungen – Meldungen aus den USA über iranischen Atomphysiker Anhand der Meldung des US-Senders ABC am Dienstag, den 30.März über den im Juni spurlos während einer Pilgerfahrt in Saudi-Arabien verschwundenen iranischen Atomwissenschaftler Shahram Amiri der Teheraner Malek Ashtar Universität kann man ein klassisches Musterbeispiel der alltäglichen psychologischen Kriegsführung der USA über die Meinungsbildung mit Hilfe der Medienbranche nachvollziehen.

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USA will Krieg in Afghanistan – Verhandlungen sind tabu

Die Zeit wirft China vor, Kupferbergbau in dem mit NATO-Soldaten blutgetränkten Land zu betreiben. Es gab vor der Afghanistan-Konferenz im Dezember in London und auch ansonsten oft gerade von westlicher Seite vorgeschlagen die Meinung, dass der Krieg in dem Land so nicht zu gewinnen ist, wenn er wie bisher nur auf militärische Macht der alliierten Streitkräfte der NATO-Verbündeten durchgeführt wird.

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G8-Treffen: Kanada bleibt beim Nein – keine Truppen in Afghanistan

Pünktlich zum Veranstaltungsbeginn platzten am Morgen des 29.März in Moskau die Bomben der unbekannten schnell „erkannten“ Attentäter – US-Aussenministerin Clinton ruft zum Guerillakrieg auf. In Ottawa in Kanada trafen sich am 29. und 30.März die G8-Staaten zu zweitägigen Gesprächen. Hauptthemen sind der internationale Terrorismus und die nukleare Bedrohung durch die „Schurkenstaaten“, die sich der globalisierenden Politik der Grossen entziehen.

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Der Gang nach Canossa

IM JANUAR 1077 ging König Heinrich IV. nach Canossa. Er überquerte barfuss die schnee- bedeckten Alpen, trug ein härenes Mönchsgewand und erreichte die norditalienische Festung, in der der Stellvertreter Gottes sich verschanzt hatte.

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Die „Health Care“-Gesundheitsreform: Sieg der armen Lämmer

Die Schlacht ist vorüber und das bislang Undenkbare ist geschehen: es wird den Menschen wieder besser gehen. Die seit dem Fall des östlichen Imperiums vor 20 Jahren im gesamten Einflussbereich der USA vorherrschende Agenda der Neokonservativen, der sich die Amerikanische Rechte, die Konservativen, sowie grosse Teile der Liberalen, Demokraten und Linken (nicht nur) in den Vereinigten Staaten von Amerika vor die Füsse geworfen haben, ist elementar geschlagen worden. Gestern spät in der Nacht stimmte die US-Parlamentskammer Repräsentantenhaus mit 219 zu 212 Stimmen einem Gesetzentwurf zur „Health Care“-Gesundheitsreform zu, welcher von der anderen Kongresskammer Senat im Dezember bereits bewilligt worden war. Anschließend beschloss das Repräsentantenhaus mit 220 zu 211 Änderungen am eben abgesegneten Gesetz. Diese Änderungen können nun im Senat durch die absolute Mehrheit der 59 Senatoren der „Demokraten“ gegen die 41 Senatoren der „Republikaner“ beschlossen werden, ohne die vorher notwendige 60 zu 40 Mehrheit für umfassende Gesetzespakete. Damit ist in der Republik USA ein fundamentaler Fortschritt für die Menschen erkämpft worden, für die Generationen von Demokraten ihr Leben lang gekämpft haben.

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