Offener Brief an Ministerpräsident Weil: Tiefflüge über Atomfirmen in Braunschweig

Die Atomfirma Eckert & Ziegler befindet sich nicht nur neben Wohnhäusern und Schulen, sondern auch noch in der Nähe des Braunschweiger Flughafens. Eckert & Ziegler darf unheimlich viel Radioaktivität auf dem Gelände haben. Wenn ein Tausendstel dieser genehmigten Radioaktivität freigesetzt würde, so hätte das dramatische Konsequenzen für ganz Braunschweig und die umliegenden Städte und Dörfer.

Trotz dieses enormen Risikos fliegen auch große Maschinen in geringer Höhe direkt über die Atomfirma Eckert & Ziegler. Im Video ist ein wiederholter Tiefflug einer Boeing 737 dokumentiert.

Urenco vervierfacht Urananreicherungsgrad

Mit der Ankündigung von Urenco setzen sich die deutschen Miteigentümer RWE und EON sowie die Aufsicht führende Bundesregierung klar für einen gefährlichen Ausbau des Atomsektors ein. Das neue Produkt „HALEU“ (high assay low-enriched uranium) kommt extrem nahe an die 20%-Grenze bei der Urananreicherung. Darüber gilt Uran als hochangereichert und waffenfähig.

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Demonstration AKW Lingen 19.1.2019

Der Brand am Nikolaustag des vergangegenen Jahres hat gezeigt, dass jeder Tag des Weiterbetriebs ein hohes Risiko birgt, nicht nur in Lingen selbst, sondern auch in allen Atomanlagen, die von hier aus weiterhin mit nuklearem Brennstoffen beliefert werden.

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40 Jahre sind genug: Brennelementefabrik Lingen stilllegen!

Mehrere regionale Anti-Atomkraft-Initiativen sowie der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), Robin Wood und die Ärzteorganisation IPPNW rufen für Samstag, 19. Januar 2019, unter dem Motto „40 Jahre sind genug – Brennelementefabrik Lingen stilllegen!“ zu einer Demonstration in Lingen auf. Anlass sind der 40. Jahrestag der Inbetriebnahme der bundesweit einzigen Brennelementefab­rik direkt am 19. Januar sowie der gravierende Brand in der Brennelementefabrik Anfang Dezember.

UN-Unterstützung für die Atomindustrie?

„Es ist skandalös, dass der Atomindustrie auf der Weltklimakonferenz Raum gegeben wird, um ihre kruden Thesen und falschen Versprechungen zu verbreiten. Atomenergie ist mit einer echten nachhaltigen Energiewende nicht kompatibel“, so der IPPNW-Vorsitzende Dr. Alex Rosen. Nach Auffassung von Rosen geht es beim geplanten Bau von Atomkraftwerken wie aktuell in Großbritannien nicht um Klimaschutz, sondern in erster Linie um milliardenschwere Quersubventionen für Atomwaffenprogramme.

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Gemeinsamer Appell an Bundesländer: Export-Verbot für Brennelemente beschließen

Die Verbände und Initiativen richten ihre Forderung insbesondere an die nordrhein-westfälische Landesregierung, die zu den lautesten Kritikern der grenznahen belgischen AKW Tihange 2 und Doel 3 gehört. Bislang folgte der harschen Rhetorik jedoch kein echtes Engagement gegen die Pannenmeiler. „Immer wenn es konkret wird, etwas gegen den Betrieb der Riss-Reaktoren zu unternehmen, glänzt Nordrhein-Westfalen mit Untätigkeit“, erklärt Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW. „Eigene wirksame Maßnahmen bleibt Ministerpräsident Laschet bisher schuldig. Damit ist er als Kritiker der Pannenreaktoren unglaubhaft.“