Arabische Liga: Nabil el-Araby neuer GeneralsekretÀr

In Kairo wĂ€hlten am Sonntag, den 15.Mai 2011 die Aussenminister der zweiundzwanzig MitgliedslĂ€nder der Arabischen Liga nach einer elfstĂŒndigen Debatte einstimmig einen neuen Vorsitzenden, der zum 1.Juni 2011 sein Amt antreten wird. Ägyptens neuer Aussenminister Nabil el-Araby (Nabil el Arabi, Nabil Elarabi) war erst nach der Revolution Anfang MĂ€rz 2011 in das Übergangskabinett in Kairo berufen worden. Er hatte den Ă€usserst unpopulĂ€ren Ahmed Abul-Gheit ersetzt, den ehemaligen Aussenminister von ex-Diktator Husni Mubarak. WĂ€hrend der Ă€gyptischen Revolution half El-Araby den „Ausschuss der Weisen“ zu bilden, der eine Reihe prominenter Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens mit dem selbsternannten Ziel der UnterstĂŒtzung der Ă€gyptischen Revolution zusammen brachte.

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DAS WANDERNDE AUGE – Verwickelt in einen monströsen Zickenkrieg

Mit spitzer Feder zieht Pepe Escobar zu Felde, um das kriegslĂŒsterne Geschehen rund um Libyen zu brandmarken. So hĂ€lt er unter anderem fest: “Das Blabla zu Libyen klingt zunehmend wie eine schĂ€bige Version von ‘Dancing with the Stars’, bei der niemand rausgeschmissen wird – außer der gesunde Menschenverstand.“ Von Pepe Escobar, Übersetzung Lars Schall Der 1954 geborene Pepe Escobar aus Sao Paulo, Brasilien ist einer der herausragendsten Journalisten unserer Zeit. Escobar, der vom frĂŒheren CIA-Analysten Ray McGovern schlichtweg “der Beste“ genannt wird, arbeitet fĂŒr die Asia Times und ist ein Analyst von The Real News. DarĂŒber hinaus ist er der Autor dreier BĂŒcher: Globalistan: How the Globalized World is Dissolving into Liquid War, Red Zone Blues: a snapshot of Baghdad during the surge und Obama does Globalistan.

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Kleines Update zur gescheiterten EU-Intervention in Libyen

Weltpolitik leicht gemacht. Die UNO-„Vize-GeneralsekretĂ€rin fĂŒr humanitĂ€re Angelegenheiten und Nothilfe-Koordinatorin“, die britische Baronin Valerie Amos, der auch das „BĂŒro fĂŒr die Koordination von humanitĂ€ren Angelegenheiten“ (OCHA) untersteht, lehnt einen von der „EuropĂ€ischen Union“ (EU) aus „humanitĂ€ren GrĂŒnden“ geforderten Auftrag fĂŒr den Einsatz ihrer Schlachttruppen („battle groups“) in Libyen ab. (1) Die EU kann sich auf ihrer Libyen-Konferenz in Luxemburg nicht auf den Einsatzplan zu einem Krieg einigen, den sie ohne Auftrag des OCHA-BĂŒros ĂŒberhaupt nicht fĂŒhren darf, weil die Regierung von Schweden die neutestamentarisch-demokratische Scheußlichkeit begeht erst ihr Parlament zu fragen ob sie das ĂŒberhaupt darf. (2)

DAS WANDERNDE AUGE – Der Libyen-Deal zwischen USA und Saudi-Arabien

Pepe Escobar lĂ€sst Revue passieren, wie es zur Zustimmung der Arabischen Liga zur libyschen Flugverbotszone kam. “EnthĂŒllt ist die Heuchelei der Barack Obama-Administration, die einen krassen geopolitischen Coup als humanitĂ€re Operation verkauft.“ Ferner befasst sich Escobar mit der Frage, worauf das bisherige militĂ€rische Patt in Libyen hinauslĂ€uft. Der 1954 geborene Pepe Escobar aus Sao Paulo, Brasilien ist einer der herausragendsten Journalisten unserer Zeit. Escobar, der vom frĂŒheren CIA-Analysten Ray McGovern schlichtweg „der Beste“ genannt wird, arbeitet fĂŒr die Asia Times und ist ein Analyst von The Real News. DarĂŒber hinaus ist er der Autor dreier BĂŒcher: Globalistan: How the Globalized World is Dissolving into Liquid War, Red Zone Blues: a snapshot of Baghdad during the surge und Obama does Globalistan.

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Aufgrund der Berichte ĂŒber steigende Opfer unter der Zivilbevölkerung verurteilt die Arabische Liga scharf die Angriffe gegen Libyen

Amr Moussa bleibt dabei, dass der Ruf nach einer Flugverbotszone nichts mit einem Ruf nach Bombardierungen zu tun hatte. Nachdem sie sich dazu hergegeben hatte, die UNO dazu zu bringen, der Resolution zuzustimmen, mit der die Flugverbotszone ĂŒber Libyen durchgesetzt wurde, hat die Arabische Liga schnell diesen Faustischen Handel bereut.

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