IMI-Kongress 6./7. November 2010

EUropas Staatsbildungskriege: Zerschlagen – Umbauen – Dirigieren Ort: Schlatterhaus, Österbergstr. 2, 72074 Tübingen Im Juli 2010 erklärte der Internationale Gerichtshof die Unabhängigkeitserklärung (nicht aber deren Anerkennung) der unter EU-Verwaltung stehenden serbischen Provinz Kosovo für rechtmäßig. Auch im Sudan wird sich im Januar 2011 der ölreiche Süden des Landes aller Voraussicht nach vom Norden abspalten – wiederum mit tatkräftiger Unterstützung der EU.

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Kalahari: Buschleute ohne Brunnen und Touristen mit Luxus-Pool

Auch wenn Afrika fĂĽr die meisten Europäer in weiter Ferne liegen mag und nicht jeder eine Reise auf den Kontinent unternimmt, sollte dennoch niemanden hier gleichgĂĽltig sein, wenn dort grosses Unrecht an den Ureinwohnern geschieht, die noch auf die traditionelle Lebensweise in der WĂĽste leben und dort durch zahlungskräftige Ausländer vertrieben und sogar in den Tod getrieben werden. (Foto: Survival – Xoroxloo Duxee starb an Wassermangel nachdem der Brunnen der Buschleute versiegelt wurde.) Während die Regierung Botswanas den Kalahari Buschleuten Zugang zu ihrem eigenen Wasser verwehrt, hat das Reiseunternehmen Wilderness Safaris eine Luxus Touristen-Lodge auf dem Land der Buschleute eröffnet, mit Bar und Swimmingpool.

Bundeswehr richtete Vorposten in Ă„thiopien ein – Die Wacht am Horn

Beratergruppe im Einsatz und Errichtung eines Militärtrainingslager in „Abessinien“ durch deutsche Militärexperten Die stolzen deutschen Recken zieht es nach ĂĽber 60 Jahren wieder in die fernen Weiten dieser Welt hinaus. Asien, Afrika…kein Kontinent ist vor ihrer Ankunft mehr sicher. In letzter Zeit hat es ihnen zunehmend der Schwarze Kontinent wieder angetan, weil sie in Afghanistan keinen Fuss vor‘s Tor fassen konnten, nachdem sie von den Einheimischen kräftig in die Schranken ihres Heerlagers Masar-i-Sharif in der Nordprovinz zurĂĽckgewiesen wurden. Fritz Lang 1922/24 Die Nibelungen

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Merken Sie sich Jemen

Bin Laden hier, Bin Laden da und Attentate kommen mit Sicherheit: Regierungen, Militärs und Spione starten heute einen allgemeinen schröcklichen Terror-Buhei. Auch Frankreichs Innenminister bläst Schrecken (lateinisch: terror) in die Presse. Welcher Staat dabei heute auffällig unerwähnt bleibt, ist Jemen. Jemen. Frankreichs Innenminister Brice Hortefeux, dem im laufenden Generalstreik der Franzosen gegen Rentenreform und AusplĂĽnderung durch Regierung und Konzerne langsam das Benzin ausgehen mĂĽsste, setzte sich am gestrigen Sonntag hin und erzählte in einem zusammen geschalteten Radio- und TV-Interview eine wirre Geschichte ĂĽber kommenden Terror, Attentate und allerlei blutigen Hokuspokus. Man wisse zwar nicht was, man wisse auch nicht wer, man habe auch keinen blassen Dunst wo, gescheige denn wann – aber „real“ sei das Ganze auf jeden Fall. Mit ganz, ganz, groĂźer innerer Sicherheit.