Vietnam vs. Afghanistan – abgestimmtes Chaos, endloser Krieg

Zwischen den verblassenden Hornsignalen des Veteranentages und dem Schwarzen Freitag kehren meine tagelangen Überlegungen immer nach Vietnam zurĂŒck, aber in diesem Jahr gab es eine neue Facette meiner Abstraktionen. Siehst du, meine Enkelin Kaya, wird nĂ€chste Woche 14 Jahre alt, und sie hat noch nie in einer Zeit gelebt, in der ihr Land nicht irgendwo einen unerbittlichen interventionistischen Krieg gefĂŒhrt hat. Nicht fĂŒr einen Moment, und ich konnte das nicht einfach auf sich beruhen lassen.

Friedensbewegung kritisiert öffentliche Gelöbnisse der Bundeswehr

So fragt sich die Kooperation fĂŒr den Frieden auch, was die elf gegenwĂ€rtigen AuslandseinsĂ€tze der Bundeswehr mit ihrem Verteidigungsauftrag gemĂ€ĂŸ Grundgesetz (§ 87a) noch zu tun haben.

Auf dem Hintergrund der leidvollen historischen und gegenwĂ€rtigen Erfahrungen, dass Gewalt und Krieg nie Recht und Freiheit verteidigen, sondern zu Unrecht und Unfreiheit fĂŒhren, appellieren wir an alle Soldatinnen und Soldaten, die an öffentlichen Gelöbnissen teilnehmen werden: Setzen Sie sich mit der Frage auseinander, ob Ihr MilitĂ€rdienst dazu beitrĂ€gt, tatsĂ€chlich „das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen“! PrĂŒfen Sie Ihr Gewissen, ob die Drohung mit Gewalt und Krieg zu rechtfertigen ist!

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Evangelische Kirche fordert deutschen Beitritt zum Atomwaffenverbot

Die AbrĂŒstungsorganisationen IPPNW und ICAN Deutschland begrĂŒĂŸen, dass die EKD-Synode gestern in Dresden die Bundesregierung in ihrer AbschlusserklĂ€rung aufgefordert hat, konkrete Schritte einzuleiten mit dem Ziel, den Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen. Bedauerlich ist allerdings, dass die Synode sich nicht dazu durchringen konnte, auch den Abzug der in Deutschland stationierten US-amerikanischen Atomwaffen zu fordern. Die EKD-Synode ist das höchste Gremium der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

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Diese Industriepolitik ist RĂŒstungspolitik

Es wird sich zeigen, wie weit die Wissenschaft bereit ist, sich in die rĂŒstungspolitische Strategie einbinden zu lassen. Die industriepolitisch motivierte Förderung der KI-Forschung jedenfalls trifft beispielsweise im Forschungsverbund „Cyber Valley“ auf große Begeisterung. Beteiligt sind hier neben den UniversitĂ€ten Stuttgart und TĂŒbingen die Max-Planck-Gesellschaft sowie die Unternehmen Daimler, Porsche, BMW, ZF Friedrichshafen, IAV und Bosch sowie mit Amazon der WeltmarktfĂŒhrer in Sachen Cloud-Dienste.