Arabische Liga: Nabil el-Araby neuer Generalsekretär

In Kairo wählten am Sonntag, den 15.Mai 2011 die Aussenminister der zweiundzwanzig Mitgliedsländer der Arabischen Liga nach einer elfstĂĽndigen Debatte einstimmig einen neuen Vorsitzenden, der zum 1.Juni 2011 sein Amt antreten wird. Ă„gyptens neuer Aussenminister Nabil el-Araby (Nabil el Arabi, Nabil Elarabi) war erst nach der Revolution Anfang März 2011 in das Ăśbergangskabinett in Kairo berufen worden. Er hatte den äusserst unpopulären Ahmed Abul-Gheit ersetzt, den ehemaligen Aussenminister von ex-Diktator Husni Mubarak. Während der ägyptischen Revolution half El-Araby den „Ausschuss der Weisen“ zu bilden, der eine Reihe prominenter Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens mit dem selbsternannten Ziel der UnterstĂĽtzung der ägyptischen Revolution zusammen brachte.

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Die Welt in den Medien: Zum Begriff der „Verschwörungstheorie“

Lassen Sie uns ein wenig von den Medien und ihrem neuen Modewort, die “Verschwörungstheorie“, sprechen. Ein Kampfbegriff, wie wir finden, der nicht hält, was er mithin zu versprechen scheint. Mit einem Reim zum Einstieg: Was mir aufgefallen ist in den letzten fünfzehn Jahren, sei vorsichtig bei dem, was dir die Medien sagen. Und da sind wir schon mittendrin im Dilemma. Denn das meiste, das wir wissen, wissen wir aus den Medien. Ihnen entnehmen wir die Informationen, die unser Weltbild maßgeblich prägen. Sie bilden damit zugleich, um ein altes Wort von Hans-Magnus Enzensberger zu bemühen: eine ganze “Bewusstseinsindustrie“i, die mit uns, den Rezipienten, manchen “Schabernack“ anzustellen in der Lage ist.

Sinnloser Tod in Amsterdam durch Polizist

Tragödie vor dem Reichsmuseum wegen eines zerstörten Fahrrads Vor dem Rijksmuseum in Amsterdam verlor am Abend des 14.Mai 2011 ein einunddreissigjähriger Mann sein Leben durch die Hand eines durchgedrehten Polizisten. (Foto: Beatriz Busaniche, GNU-Lizenz für freie Dokumentation) Zwei weitere Menschen wurden verletzt, als der Polizist die Nerven verlor und wahllos in eine Menschenmenge schoss.

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Massendemonstrationen in Spanien: Wir sind keine Handelsware in den Händen der Politiker und Banker

Gegen „PolĂ­ticos y banqueros, los mismo carroñeros (Politiker und Banker, die gleichen Aasfresser)“- „Es ist Zeit fĂĽr die Spanier, wie zuvor andere in Frankreich oder Island auf die Strassen zu gehen“ In fĂĽnfzig Städten Spaniens, darunter Madrid, Barcelona und Valencia, gingen am 15.Mai 2011 die BĂĽrger auf die Strasse, um gegen den Ausverkauf ihres Landes zu protestieren. Allein in Barcelona sollen nach Angaben der Organisatoren 15000 Menschen dem Protestaufruf gefolgt sein.

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