Afghanistan: US-Militär zieht sich teilweise zurück

Politik, Diplomatie

Werft die Merkel-Steinmeier-Regierung im hohen Bogen hinterher!

Ein hoher US-Militärbeamter ordnete den Kommandeuren den Rückzug von US-geführten Truppen in Afghanistan aus Gebieten an der pakistanischen Grenze an, die als Taliban-Hochburgen gelten.

Als Grund dafür werden die hohen Verluste unter den Soldaten angegeben. Allein im August starben hier siebenundsiebzig Soldaten. Immer wieder kam es in den letzten Monaten in dieser Region zu blutigen Kämpfen. Mindestens 334 ausländische Soldaten wurden in dem Land im Jahr 2009 getötet.

General Stanley A. McChrystal sagte, dieser Schritt erfolge, weil man zu der Erkenntnis gekommen sei, dass sich diese Gebiete nicht so bald unter die Kontrolle der Regierung bringen lassen.

Die in London ansässige Policy Research Group hatte zuvor eine Lageeinschätzung zu Afghanistan angefertigt, in der sie zu dem Schluss gekommen war, dass nach acht Jahren Besatzungsmacht durch die USA und ihrer Verbündeten die "Taliban" in fast jeder Ecke eine bedeutende Präsenz haben.

Eine Sicherheits-Karte vom Internationalen Rat für Sicherheit und Entwicklung (International Council on Security and Development - ICOS) zeigte eine Verstärkung der sicherheitspolitischen Krise mit erheblichen Taliban-Aktivitäten in mindestens 97 Prozent des vom Krieg zerstörten Landes.

Die Regierung in Washington kann sich keine weiteren Sterbenden in Afghanistan leisten. Die Entscheidung der US-Administration über das weitere Vorgehen steht noch aus. Je mehr Verluste es unter den US-Soldaten gibt, um so grösser wird der Widerstand in Amerika gegen den Krieg und die Forderung nach sofortigem Abzug aller Truppen sein.

Von daher scheint die Rückzugsentscheidung aus diesen Regionen für das US-Militär das kleinere Übel trotz des Gesichtsverlustes zu sein.

Am Sonntag ist Bundestagswahl. Die Regierung, die bis heute immer noch nicht bereit ist, diesen Krieg Krieg zu nennen, ist der grösste Fehler bei der letzten Bundestagswahl der deutschen Bevölkerung gewesen.

Es muss doch ein jeder sehen, dass in ihrer Verbohrt- und Uneinsichtigkeit, eine friedliche Regierung zu führen, Merkel, Steinmeier, Schäuble, Jung und noch viele andere ein grosses Fiasko und Risiko für unsere Gesellschaft darstellen!

Artikel zum Thema:

22.09.2009 Dennis Kucinich: “Kein zweites Vietnam – raus aus Afghanistan!”
06.08.2009 Afghanistan-Krieg vor dem Ende?

Quelle: http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=106854§ionid=351020403

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