Afghanistan: Isaf sah Mord an UNO-Mitarbeitern stundenlang tatenlos zu

Das Attentat in Kabul erfolgte durch „Bewaffnete in Polizeiuniformen“. Die NATO-Besatzungstruppen taten nichts. Sagen sie. New York: UNO-GeneralsekretĂ€r Ban Ki-Moon berichtete gestern, im Besein von Angehörigen der in Kabul Getöteten, vom Hergang des Geschehens am frĂŒhen Mittwoch. Wie  Ban mitteilte, reagierten weder afghanische Stellen noch die Isaf-Besatzungstruppen in ihrem Hauptquartier auf die Hilferufe der ĂŒberfallenen 34 UNO-Mitarbeiter im Bakhtar-Hotel – ĂŒber eine Stunde lang, mitten in Kabul. Angegriffen wurde das Quartier der Vereinten Nationen, so heisst es, nur durch drei AttentĂ€ter, welche wieder einmal den unfassbarsten Terminus aller Medien-Manipulationen auf den Plan riefen; statt „Polizisten“ hiessen die AttentĂ€ter wieder einmal „Bewaffnete in Polizeiuniformen“. Ganze zwei UNO-Sicherheitsbeamte stellten sich ihnen entgegen und schlugen diese eine Stunde lang zurĂŒck, bis sie fielen.

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Gladio Berlin: „Scheiße in SeidenstrĂŒmpfen“

Aus den Kommentaren zum Teil Sechs konnte ich entnehmen, das einige Leser tatsĂ€chlich nachrichtendienstliche, militĂ€rische Operationen mit echtem Nachrichtendienst verwechseln. Es ist so, wie mit dem in der Überschrift wiedergegebenen Napoleonzitat. Dieser hatte seinen Außenminister Charles-Maurice de Talleyrand-PĂ©rigord als ein „StĂŒck Scheiße in SeidenstrĂŒmpfen bezeichnet“. Mitnichten war dies ein grundloser, vulgĂ€r-verbaler Angriff auf die Ehre des Ministers. Dieser hat sich bestechen lassen und Louisiana an die USA verscherbelt, welches Frankreich erst am 1.10.1800 von Spanien zurĂŒckgeholt hatte und welches nach den PlĂ€nen Napoleons zu einem zweiten „Neufrankreich“ werden sollte.

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Untersuchungsbericht der Ethik-Kommission des US-Kongresses aus Versehen geleakt

Ermittler der Ethik-Kommission des Kongresses, die Untersuchungen zu Korruption und Lobbyismus von Abgeordneten durchfĂŒhrt, hatten im Juli diesen Jahres mehrere Anfragen zu Themen wie Verteidigung, Lobbyismus und Bestechung durch Unternehmen vorbereitet. Die Untersuchungen wurden von mehr als dreissig Abgeordneten und mehreren Helfern durchgefĂŒhrt.

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