Ă–l-Krieg in Darfur zwischen Tschad und Sudan eskaliert
New York: Der Weltsicherheitsrat hat gestern Nacht einen Angriff von (nord-)sudanesischen Regierungssoldaten auf einen Konvoi der UNMAID-Truppe (ehemals AMIS) in Darfur scharf verurteilt. Die Regierung in Khartum (Khartoum) hatte nach anfänglichem Leugnen zugegeben (1), dass ihre Soldaten am in der Nacht vom Montag dem 7.Januar einen Versorgungskonvoi der UN-Mission beschossen hatten. Dabei war ein ziviler sudanesischer Fahrer schwer verletzt worden. Die UN-Soldaten hatten das Feuer nicht erwidert (2). In dem Gebiet kämpfen die Truppen des Nord-Sudan z.Z. mit westlich unterstützen Rebellengruppen um die Vorherrschaft. Sowohl im Tschad, als auch im Sudan gibt es grosse Erdölfelder, um die seit Jahren ein blutiger Krieg tobt. Unterdessen setzte die von westlichen Militärs und der Regierung des Tschad unterstützte Miliz JEM ihre Offensive im Sudan fort. Sie rückt nach eigenen Angaben auf al-Junaina vor, der Hauptstadt von West-Darfur. Die Luftwaffe des Tschad bombardierte zur Unterstützung der JEM am 6.Januar Ziele in der Nähe von al-Junaina. (3)
Categorized as: Aktuelles • Politik, Diplomatie