Gaza, Strand, 9.Juni 2006

Es ist ein sonniger Tag, geradeso wie heute. Ein guter Tag zum Entfliehen. Ein bisschen nur hinaus zu gehen, aus der Enge des grössten Gefängnisses der Welt, weg von fast 1.5 Millionen Menschen auf engstem Raum. Weg von dem Krieg, in dem man lebt. In Gaza. Die Familie Ghalya geht an den Strand, breitet ihre TĂĽcher aus. Die 7-jährige Huda Ghalya entscheidet sich schwimmen zu gehen. Während sie das tut, schlagen Granaten am Strand ein, drei Krater wird man später sehen (1). Huda Ghalya eilt zurĂĽck…

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Loser-Wahlkampf der Faschisten in Deutschland und Ă–sterreich

Berlin, Wien, Graz, Frankfurt, usw.: Das macht Spass. Nein, wirklich. Da distanziert sich sogar der CDU-Bundesvorstand von seinem eigenen Ministerpräsidenten Koch, und der sagt dann: „Die Zuspitzung, die das Ganze erfahren hat, hat mich selbst ĂĽberrascht.“ (1) Schaut da am Ende jemand superblamiert aus der Wäsche? Na, macht nix. Pensionen tun´s auch, was brauch man da noch Ă„mter.

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Pakistan: Kämpfe an Grenze zu Afghanistan

Mohmand, Region Bajaur: Laut offiziellen Angaben haben heute Milizen im Nordwesten Pakistans reguläre pakistanische Truppen überfallen und 7 Soldaten getötet. 23 Angreifer sollen getötet worden sein. Das Gebiet in dem die militärische Aktion stattfand liegt nahe dem seit 6 Jahren vom transatlantischen Militärpakt NATO besetzten Afghanistan. Am 10.Januar hatte US-Verteidigungsminister Robert Gates angekündigt, 3000 weitere Marines in die südafghanische Provinz Helmand zu verlegen. Einen Tag später hatte der pakistanische Präsident Pervez Musharraf die US-Militärs und ihre Koalitionstruppen vor einer Invasion der Atommacht gewarnt.

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Iran: Bush und Sarkozy zu Kriegsrat in Saudi-Arabien

Riad, Saudi-Arabien: Frankreichs Präsident Sarkozy ist schon da (ohne Geliebte, aber mit Vertretern der Atomkonzerne Areva, Total und Suez, 1), der US-Präsident folgt im Laufe des Tages (2). Beide versuchen eins: Atomprogramme an sämtliche arabischen Diktaturen verkaufen die man kontrolliert und unter abscheulichen, echt abendländischen Lügen einen Überfall mit Atomwaffen auf den persischen Iran vorbereiten, den man nicht kontrolliert. Bush: In Israel Zusage zu Atomangriff auf den Iran gegeben Es war der ewig balzende, enge Freund von Nicolas Sarkozy in Israel, Benjamin Netanjahu, der wieder einmal nicht seine Klappe halten konnte. Er plauderte vor einigen Tagen im israelischen Radio nicht nur aus dem Nähkästchen über ein Treffen zwischen ihm und Bush während dessen Besuch in Israel, sondern bestätigte auch, dass Bush einen atomaren Angriff auf den Iran zugesagt habe (3,4), den Israel seit Jahren aggressiv einfordert (5) und den die Bush-Regierung seit Jahren als Option sieht und strategisch plant (6). Da man aber diese Höllenwaffen nach dem atomaren Holocaust während des zweiten Weltkriegs in Hiroshima und Nagasaki nicht so einfach das erste Mal wieder einsetzen kann, versucht man´s eben erst mal mit dem alten Mittel: dumm daher quatschen und die Pressenutten ihre Pflicht tun lassen.

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Mindestlohn: Kapital gegen Leben durch Arbeit

Am Horizont, da ist ein Licht. Es leuchtet dem Arbeiter, es leuchtet dem Sisyphos. Jeden Tag auf´s Neue rollt er den Fels den Berg hinauf, immer wieder auf´s Neue, wenn die Sonne steigt. Und da steht er dann, am Ende des Tages, und sieht wie ihm der Fels wieder aus den Händen gleitet. Er sieht ihn hinabrollen, er hört es beben. Diesmal hatte er es fast geschafft, er stand schon an der Klippe des Berges. Noch einmal dreht er sich um und sieht, oben auf dem Hang, hinab in das Tal der anderen Seite. Es ist grün. Es ist fruchtbar. Er sieht die Früchte, die dort wachsen. Er sieht Frieden, er sieht Ruhe, er sieht Zufriedenheit und Glück. Er sieht es und weiss, wenn er nicht jeden Tag diesen Fels hinaufrollen würde, würde es nicht existieren.

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