Tillerson: „Eigene KanĂ€le“ nach Nordkorea

Nachdem in den letzten Tagen die „Washington Post“ und „CNN“ jahrelange Treffen von internationalen Kriegslobbyisten mit Vertretern von Nordkoreas Regime öffentlich gemacht hatten (wir berichteten gestern), gab der zum Staatsbesuch in China weilende U.S.-Außenminister Rex Tillerson heute nach einem GesprĂ€ch mit StaatsprĂ€sident Xi Jinping „direkte“ Kontakte mit Pjöngjang bekannt.

Wie analysiert: Nordkoreas Regime in Kontakt mit Kriegslobby

„Washington Post“ und „CNN“ berichten ĂŒber Kontakte und Treffen zwischen Nordkoreas Regime und „Experten“ aus dem Sumpf der bekannten internationalen Kriegslobby. Ein Treffen fand noch in diesem September im schweizerischen Glion statt, u.a. mit ReprĂ€sentanten aus Russland, China, Japan und der „EuropĂ€ischen Union“, aber ohne offiziellen U.S.-Regierungsvertreter. Derweil bleibt Nordkoreas Diktator Kim Jong-Un weiter verschwunden.

Wie man die Koreakrise beenden kann

So kann man die sieben Jahrzehnte alte Krise lösen: alle US-Truppen von der koreanischen Halbinsel abziehen; alle militĂ€rischen Übungen an der nordkoreanischen Grenze beenden; direkte GesprĂ€che zwischen dem Norden und dem SĂŒden fördern und anbieten, dass eine internationale Delegation einschließlich der Russen und Chinesen, die immerhin Koreas Nachbarn sind, daran teilnimmt oder sie beobachtet.