US-Republikaner Ron Paul: "Wir mĂĽssen Amerika zurĂĽckerobern"

Der libertäre Präsidentschaftsbewerber der Konservativen in den USA ruft zur „Kampagne fĂĽr Freiheit“ FĂĽr viele ist er ein Begriff, wer ihn nicht kennt hat wahrscheinlich die Vorwahlen fĂĽr die Präsidentschaftskandidatur in den USA nur im Fernsehen verfolgt. Ron Paul war bis zuletzt Gegenkandidat des neokonservativen John McCain, dem Kandidaten des Establishments. Er sammelte 1.1 Millionen Stimmen der Konservativen, kam aber in der Berichterstattung so gut wie gar nicht vor. Die GrĂĽnde sind einfach: Ron Paul ist ein klassischer, libertärer US-Konservativer.

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Mene, Mene, Tekel…

Die ehelich-nichteheliche Beziehung der Deutschen zum zivil-militärischen Krieg der USA in Afghanistan hat historische Parallelen und Dimensionen Berlin: Am Mittwoch werden sich der „Aussenminister“ Frank Steinmeier und der „Verteidigungsminister“ Franz Jung treffen, um dann den „Generalinspekteur“ Schneiderhahn zu fragen, was er von 1000 neuen deutschen Soldaten in Afghanistan halte. Wie immer wird es viele Erklärungen geben. Man kann aber von einem getrost ausgehen: die beteiligten Organe unserer „Regierung“ werden einen Umstand auf keinen Fall erwähnen: dass seit dem am 12.September 2001 durch den NATO-Rat ausgerufenen „Verteidigungsfall“ diese den Oberbefehl über unsere Truppen hat und seit dem Geheimbeschluss des NATO-Rates vom 4.Oktober 2001 der US-Geheimdienst über unsere „inneren Sicherheitsorgane“, also leitenden Polizei- und Geheimdienstbehörden.

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Gertz nach Afghanistan!

Der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes fordert noch mehr deutsche Soldaten im Gespenster-Krieg, während die Spannungen mit Pakistan zunehmen Während aus dem Nichts heraus plötzlich „Hunderte Taliban“ die Vororte Kandahars stĂĽrmen, mitten in der US-Besatzungszone und in unmittelbarer Nähe eines der am meisten geschĂĽtzten Areale des US-Militärs ĂĽberhaupt, fordert der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehr-Verbandes, Bernhard Gertz, allen Ernstes nun 4200 statt 3500 deutsche Soldaten in dem seit 6 Jahren anhaltenden Gespenster-Krieg zu stationieren.

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Olbermann zu McCain: "Das ist Wahnsinn"

Der US-Präsidentschaftskandidat verglich letzte Woche Irak mit Deutschland und meinte, es sei „nicht allzu wichtig“ wann die US-Truppen nach Hause kommen. Der liberale Fernsehkommentator Keith Olbermann, MSNBC, hat sich in seinem neuesten Kommentar den rechten Bewerber um das Weisse Haus, John McCain, vorgeknöpft. Dieser hatte bei einem Fernsehinterview am 11.Juni mit MSNBC folgendes Statemant ĂĽber den seit 2003 laufenden Besatzungskrieg im Irak abgegeben:

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