UnauffĂ€llig wird in der Ostsee im Seemanöver „Northern Coasts 2009“ die „Piraten“-BekĂ€mpfung geĂŒbt. Teilnehmer sind u.a. die Kriegsschiffe der deutschen „Einsatzflottille 2“ (EF2), welche im Rahmen der „Atalanta“-MilitĂ€rmission unter EU-Oberbefehl im Arabischen Meer und vor Ostafrika in Stellung gegangen ist. Seit Monaten droht explizit die deutsche Regierung mit einer Seeblockade gegen den Iran. In der Kieler und Mecklenburger Bucht halten heute MarineverbĂ€nde aus dreizehn LĂ€ndern gemeinsam ein zwei Wochen dauerndes Seemanöver ab, um, wie es heisst, „fĂŒr einen möglichen Einsatz im Rahmen einer UN-, EU- oder Nato-Mission“ zu ĂŒben (1). Teilnehmer sind Deutschland, Frankreich, GroĂbritannien, Polen, Belgien, die Niederlande, Lettland, Estland, Litauen, DĂ€nemark, Finnland und Schweden, die USA stellen ein lediglich ein „Beobachtungsflugzeug“. An dem MilitĂ€rmanöver nehmen offiziell vierzig Schiffe, sieben Helicopter, zwei U-Boote, „SpezialkrĂ€fte“ und 5 „Ăberwachungsflugzeuge“ teil – „plus Landeinheiten und Stabspersonal“ (4). Das Manöver fĂŒhrt der deutsche Admiral Georg von Maltzan. (1)