Wir explodieren nicht fĂĽr Eure Krise

Kommentar zu der Explosion in der Berliner Demonstration „Wir zahlen nicht fĂĽr Eure Krise“. Nehmen wir einmal an, bei dieser Demo am gestrigen Samstag (12.Juni) wäre kein Knallkörper explodiert, dessen Explosion man noch Blocks weiter deutlich wahrnahm. Was wäre dann? Wahrscheinlich hätte es noch jede Menge anderer Möglichkeiten gegeben, 82 Millionen Geschworene am Gerichtshof der Ă–ffentlichen Meinung zu manipulieren. Auf jeden Fall aber wäre versucht worden in der Berliner Republik – die ein weltweites Geldsystem entscheidend stĂĽtzt, welches 111.5 Billionen Dollar Privatvermögen (1,2) erzeugt hat – folgende Schlagzeilen zu vermeiden: „Die Bevölkerung Deutschlands protestiert gegen das weltweite Geldsystem, welches die Reichen bereichert und die ĂĽberwältigende Mehrheit der Menschen ausplĂĽndert und hat endgĂĽltig die Schnauze voll davon, dass ihre korrupten Politnutten sie den ganzen Tag lang belĂĽgen“ Nun, solche Schlagzeilen hätten Sie, liebe Geschworenen, in der Form sicher nur bei uns gefunden. Aber irgend so etwas in der Art, etwas formschöner, auch in der widerwillig vor Wut kochenden Informationsindustrie. Und nun ĂĽberlegen Sie bitte mal in Ruhe fĂĽr sich selbst: was wäre Ihnen das, als ein Profiteur und Diener des Geldsystems, wert gewesen, so eine Schlagzeile zu verhindern und eine Demonstration im mächtigsten Land der neuen kapitalistischen Sowjetunion „Europäische Union“ auf…

Who is Afraid of a real Inquiry?

If a real Commission of Inquiry had been set up (instead of the pathetic excuse for a commission), here are some of the questions it should have addressed: 1. What is the real aim of the Gaza Strip blockade? 2. If the aim is to prevent the flow of arms into the Strip, why are only 100 products allowed in (as compared to the more than 12 thousand products in an average Israeli supermarket)?

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Die WELT sehnt sich nach Terroranschlägen israelischer Elitetruppen im Ausland

Die online-Ausgabe der Zeitung Die Welt der Axel Springer AG veröffentlichte am heutigen Sonntag, den 6.Juni unter der Rubrik „Debatte“ einen Artikel von Michael StĂĽrmer mit dem Titel „Israels Blockade-Strategie war verfehlt“. Anstatt nun zu erwarten, wie die Ăśberschrift zu versprechen scheint, dass auf wundersame Weise die Redaktion dieser Zeitung ĂĽber Nacht ein Ree!-Manöver gestartet und auf Grund der zahlreichen Leserzuschriften eingesehen hat, dass sie mit der bisherigen Berichterstattung völlig entgegengesetzt zur Meinung der Weltöffentlichkeit einer Verurteilung des Militäreinsatzes des israelischen Militärs und der Blockadepolitik des Gazastreifens steht, wurde man enttäuscht. Nichts hat sich in den Chefetagen geändert sondern beginnt in zunehmenden Masse zur Ungeheuerlichkeit und Anstiften von Verbrechen auszuarten.

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„Töte einen TĂĽrken und dann ruh‘ Dich aus!“

(Foto: Uri Avnery) VOR MEHR als 200 Jahren erklärte Thomas Jefferson, dass jede Nation mit einem „dezenten Respekt gegenüber den Meinungen der Menschheit“ handeln müsse. Die israelischen Führer haben nie die Weisheit dieser Maxime akzeptiert. Sie halten sich an das Diktum von David Ben-Gurion: „Es ist nicht wichtig, was Nicht-Juden sagen, wichtig ist, was Juden tun“ Aber er setzte voraus, dass die Juden nicht töricht handeln würden. Die Türken zu Feinden zu machen, ist dumm. Seit Jahrzehnten ist die Türkei unser engster Verbündeter in der Region gewesen, viel mehr als allgemein bekannt ist.

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