Die Münchner Sicherheitskonferenz

Vom 16. bis zum 18. Februar 2018 versammelten sich wieder einmal „Entscheidungsträger“ aus Politik, Wirtschaft und Militär zur alljährlichen Münchner Sicherheitskonferenz. Auf den etwa 40 Panels und Vorträgen ging es natürlich um alles Mögliche. Dennoch kristallisierten sich über die Tage vor allem drei zentrale Befunde beziehungsweise daraus abgeleitete Forderungen heraus, die auf der Konferenz selbst wie auch in der medialen Aufbereitung die zentrale Rolle spielten: Erstens wurde diagnostiziert, dass sich die weltpolitischen Konflikte bedrohlich zugespitzt hätten, wobei nicht zuletzt der Auftritt des kommissarischen Außenministers Sigmar Gabriel verdeutlichte, weshalb dies der Fall ist. Zweitens wurde dies mit einem Plädoyer für eine „beherzte“ Aufrüstung der Europäischen Union verknüpft, um sich in diesen neuen Großkonflikten behaupten zu können – am Rande wurden dabei auch die Rahmenbedingungen des künftigen transatlantischen Verhältnisses mitverhandelt. Und schließlich ging es drittens darum, dass hierfür ganz generell, aber ganz besonders von Deutschland erheblich mehr Mittel in den Militärbereich investiert werden müssten, als es die happigen Steigerungen im Entwurf eines Koalitionsvertrages zwischen CDU/CSU und SPD ohnehin bereits vorsehen.

Todesstrafe: Moratorium in Gambia

Die Entscheidung zur Abschaffung der Todesstrafe erfolgt nicht aus humanitären Gründen. Nur aufgrund der Öffentlichkeitsarbeit von Bürgerrechtsaktivsten und die Ausübung von Druck erreichen diese Ziele.

Die Vergabe von ausländischen Krediten und Investitionen in Länder durch Anleger und Bankenfonds werden leichter durchgeführt werden können, denn diese stehen zunehmend ebenfalls unter Druck einer kritischen Öffentlichkeit.

Unsere Welt ist ungerecht

Der Irak wurde verwüstet, wie ich selbst gesehen habe, als ich über die Kriege berichtete. Dieses kleine Land mit 23-25 Millionen Einwohnern, von denen sich ein Drittel in permanenter Revolte gegen die Regierung in Bagdad befand, wurde von der US-Luftwaffe und den Marschflugkörpern in Schutt und Asche gelegt. Zuerst 1990-1991, dann 2003 wurde alles, was von Wert ist, in Stücke gerissen: Krankenhäuser, Schulen, Lebensmittelfabriken, Chemiewerke, die Insektizide herstellen, Brücken und Kommunikationseinrichtungen. Kurz gesagt, alle Attribute eines modernen Staates.

Krieg und Armut: ein Kompromiss mit der Hölle

Dies ist der Eckpfeiler der Großen Lüge, der Grundlage des globalen Leidens und der Unordnung: dass alle glorreichen Abstraktionen, für die wir stehen – Freiheit, Demokratie usw. – durch Gewalt und Androhung von Gewalt aufrechterhalten werden. Die Kraft des Bösen, siehe, ist fast unendlich, und sie lauert ungebrochen außerhalb unserer Grenzen, aber sie bleibt uns fern, solange sie uns fürchtet. Stellen Sie daher unter keinen Umständen die Höhe unseres Militärhaushalts in Frage.

Kanadischer Wein-Krieg: Albertas Regierungschefin als Handlanger für Öl-Konzern Kinder Morgan

Sofortiger Handelsboykott für Weine aus British Columbia durch die Provinz Alberta, um die Interessen der Öl-Industrie zu bedienen.

Es gibt derzeit in Kanada ein anschauliches Beispiel dafür, wie sich führende Politiker für die Energiewirtschaft ohne Bedenken zum Affen machen. Es geht um die geplante, heftig umstrittene Erweiterung der Trassenführung einer neuen Öl-Pipeline zusätzlich zu dem seit 1953 bestehenden Kinder Morgan Trans Mountain Pipeline System.

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Initiativen appellieren an CDU und SPD: Atomsicherheit und Atomausstieg im Koalitionsvertrag verankern

Belgien hat bereits 2016 die Laufzeit von Tihange 1, die eigentlich nach 40 Jahren 2015 enden sollte, auf 50 Jahre bis 2025 erhöht; derzeit favorisieren Betreiber und die belgische Mehrheitspartei NVA eine weitere Laufzeitverlängerung auf 60 Jahre bis 2035. Die Laufzeiten der anderen Blöcke sollen auch verlängert werden, allen Bedenken von Sicherheitsexperten zum Trotz.

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