DEUTSCHLANDS ABSCHAFFER: Bundesbanker Sarrazin und die Mythologie der kirchlichen Gene

Kirchen sind keine Ethnien, Staaten sind keine Völker, Politik ist keine Religion. Jahrhunderte nach dem Zeitalter der Aufklärung und ĂĽber ein Jahrtausend nachdem das zerfallende Römische Imperium das Christentum formte und zur Staatsreligion machte, werden im EinfluĂźbereich der kulturellen Nachfolger Roms selbst die simpelsten, logischen Gedanken wieder in Frage gestellt. Die in diesem Kulturraum herrschende Nomenklatura aus Finanzalchemisten und ausfĂĽhrenden Machthabern versucht – den drohenden Machtverlust vor Augen – mit ihren verbliebenen Dienern und Propagandisten im welt-, geld- und geopolitisch entscheidenden Deutschland nicht nur eine geistige Wende rĂĽckwärts in die Epoche der Mythologie und des verbrämten Mystizismus. Eine Woche vor dem Treffen der Vize-Finanzminister der G-20-Staaten in Gwangju, zwei Monate vor dem Gipfel der Staatschefs der G-20 in Seoul, mitten in einem Weltfinanzkrieg und kulturellen bzw wirtschaftlichen Umbruch historischen AusmaĂźes, ist die Propagandakampagne eines fĂĽhrenden Mitglieds der Zentralbank unter dem Titel „Deutschland schafft sich ab“ kein Zufall: sie soll unter der falschen Flagge vermeintlicher Bedrohungen durch Einwanderer die Glocke läuten, fĂĽr einen Marsch rĂĽckwärts in Diktatur, Mittelalter, Feudalismus und in ein neues Europäisches Imperium.

Tony Hayward, Robert Dudley, Gerhard Schröder: Postenkarussell TNK-BP

BP – TNK-BP – Gazprom: fast jeder Konzern ist mit jedem „verheiratet“ und pflegt in dieser Ehe zu seinem Wohle die besten Beziehungen Tony Hayward, der scheinbar wegen der Ă–lkatastrophe im Golf von Mexiko seinen Hut nehmen und sich zur Beruhigung der Ă–ffentlichkeit aus der Branche zurĂĽckzuziehen schien (siehe unten die jĂĽngsten Zitate in der Presse), wird in das Board of Directors des russisch-britischen Ă–lkonzerns TNK-BP aufgenommen.

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Kongressausschuss: BP verĂĽbte chemisches „Flächenbombardement“ im Golf von Mexiko

Der Ă–lmulti BP hat im Gebiet um die explodierte Ă–lplattform „Deepwater Horizon“ auch in den letzten Monaten exzessiv hochgiftige Dispersionsmittel eingesetzt. Die US-KĂĽstenwache genehmigte die Chemieeinsätze. Neben BP in die Affäre verwickelt: der Sonderbeauftragte der US-Regierung (ein ex-Admiral der KĂĽstenwache), die Umweltschutzbehörde, sowie der weltweit größte Offshore-KonzernTransocean. Zusammen sitzen alle Beteiligten in einem „Vereinigten Kommandozentrum“. Nun flog das Ganze durch einen quasi offenen Brief des Vorsitzenden eines Sonderausschusses der Kongresskammer Repräsentantenhaus an den Sonderbeauftragten der Regierung auf. Seit der Explosion der Ă–lplattform „Deepwater Horizon“ am 20.April hat der Ă–lmulti BP im Golf von Mexiko massiv hochtoxische Dispersionsmittel bzw Dispergatoren wie Corexit zur Bindung von Ă–lteppichen eingesetzt. Auf öffentlichen Druck hin verbot die US-Umweltschutzbehörde „United States Environmental Protection Agency“ (EPA) zwar in einer sehr allgemeinen Anweisung vom 24.Mai solche Chemieeinsätze, lieĂź aber gleichzeitig Ausnahmen zu. Der Vorsitzende eines Sonderausschusses des Kongresses hat nun durch einen quasi offenen Brief an den Sonderbeauftragten der Regierung an die Ă–ffentlichkeit gebracht, dass der massive Chemie-Einsatz des Ă–lkonzerns einfach weiter ging.

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