Umfrage: Zwei Drittel fĂĽr RĂĽckkehr der Soldaten aus Afghanistan

Eine Umfrage der „Bild“-Zeitung unter fast 280.000 Lesern ergibt: der Friedenswillen der Deutschen ist ungebrochen. Nur Aussenminister Guido Westerwelle hat da wohl irgendetwas nicht mitbekommen. Aussenminister Guido Westerwelle (FDP) wurde gestern von der „Bild“ (1) interviewt. Er wurde einer fĂĽr ihn sicherlich unangenehmen Umfrage konfrontiert: von 280.000 (potentiell eher wenig subversiven) Lesern der bekannten Morgen- und ToilettenlektĂĽre sprachen sich 66 Prozent fĂĽr eine RĂĽckkehr des deutschen Militärs aus dem 2001 eroberten Afghanistan aus. Angesprochen auf diese Forderung, nicht nur von zwei Drittel der „Bild“-Leser, sondern der ĂĽberwältigenden Mehrheit der Deutschen, antwortete Westerwelle:

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Teuflische Vorstellung des NATO-Generalsekretärs Anders Fogh Rasmussen

Hilfsorganisationen sollten als „soft power“-Komponente zu der neuen militärischen Eskalationsstrategie der NATO und der internationalen Koalitionstruppen in Afghanistan als ein Mittel eingesetzt werden, um die militärischen und politischen Ziele in der Aufstandsbekämpfung (COIN) zu erreichen. Was kann es fĂĽr die Menschen in einem Land, dass sich seit ĂĽber zwanzig Jahren in dem Dauerzustand des Krieges befindet – ohne jemals eine Kriegserklärung gegen die Länder, die die Invasionen durchfĂĽhrten und noch durchfĂĽhren, abgegeben zu haben – geben, als dass die medizinische Versorgung als Waffe eingesetzt werden soll, um die Bevölkerung damit in die Knie zu zwingen. Das zerstörte Land verfĂĽgt ĂĽber keine funktionierende Infrastruktur; Kranke, werdende MĂĽtter, gebrechliche Menschen, Verwundete – Tausende von BĂĽrgern mĂĽssen auf die einfachste Grundversorgung verzichten, von komplizierten Operationen und langfristigen Behandlungen ganz zu schweigen.

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Grösster US-militärischer Rollout seit dem Zweiten Weltkrieg verpulverisiert zig Milliarden US-Dollar

Von einem Kriegsgebiet der USA in das nächste – Waffen- und Fahrzeugverschiebungen von Irak nach Afghanistan Mit dem teilweisen Abzug der US-Truppen aus dem Irak beginnt nach Aussagen der Verantwortlichen eine logistische Bewegung von militärischer AusrĂĽstung nach Afghanistan, die an Umfang der im Zweiten Weltkrieg stattgefunden Transporte gleichen wĂĽrde.

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Bundespolizei: Jeder vierte ausgebrannt

Unserer Gesellschaft rast in immer schneller werdenden Schritten mit Forderungen zu höheren Leistungen mit mehr Effizienz dahin. Rationalisierungen und Zeitersparnis in den Abläufen sind an der Tagesordnung. Die Bedürfnisse der Menschen bleiben in den Arbeitsprozessen auf der Strecke. Auch vor der Polizei machen diese ständigen Herausforderungen nicht halt. Überstunden und Personalmangel werden auch hier beklagt.

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