Parlament fordert von Schäuble Einsicht in RAF-Akten und Buback-Mord

Berlin, 31 Jahre nach dem deutschen Herbst: Parlamentarier aus CDU und SPD haben heute Innenminister Schäuble aufgefordert das Bundesamt für Verfassungsschutz anzuweisen, die bislang geheim gehaltenen RAF-Akten zum Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback im Jahre 1977 dem Parlamentarischen Kontrollgremium (PKG) endlich zur Einsicht vorzulegen. Vor kurzem hatten auch die Bundesanwälte endlich Einsicht in die Akten gefordert, nachdem der Sohn des damals erschossenen Generalbundesanwaltes, Michael Buback, am 14.Oktober mit einer Anzeige gegen die alte Behörde seines Vaters gedroht hatte (2). Hintergrund waren Informationen von Buback, nachdem das RAF-Mitglied Verena Becker nicht nur sehr wahrscheinlich seinen Vater erschossen, sondern bereits seit Anfang der 70er Jahre für den deutschen Inlandsgeheimdienst gearbeitet hatte.

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"Times": US-Regierung in Atomschmuggel nach Pakistan und Israel verwickelt

London: Sämtliche Nachrichtendienstagenturen und -blättchen scheinen die news wohl irgendwie verschlafen zu haben. Niemand Geringeres als die „Times“ brachte heute eine Story, die niemand glauben wird, der sie nicht selbst gelesen hat oder Anhänger des Mainstream-Glaubens vom lieb Abendland ist: hochrangige US-Regierungsbeamte verkauften brisante Atomtechnologie jahrelang auf dem Schwarzen Markt, an Saudi-Arabien, nach Israel, ĂĽber tĂĽrkische Geheimdienstler an den pakistanischen ISI – und ĂĽber den offenbar auch an Bin Laden und terroristische Gruppen.

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US-Wahlkampf,McCain: noch "100 Jahre" im Irak

New Hampshire: Während einer Wahlkampfveranstaltung am 3.Januar in New Hampshire hat der republikanische Anwärter auf die Präsidentschaftskandidatur, John McCain, einen Vergleich zwischen dem Irak und Japan, sowie Südkorea gezogen. Deutschland liess er netterweise aus. Er betonte, dass es für eine Besatzung des Irak durch US-Truppen keinerlei Zeitlimit gäbe.

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Thema „Neusprech“ im Krieg: Kleiner Mutanfall von „tagesschau.de“

Wer sich da bei welchem Schreiduell in welcher Redaktionssitzung durchgesessen hat, man weiss es nicht. Aber besser 5 Jahre zu spät als nie. „Tagesschau.de“ hat einen Bericht vom ARD Korrespondenten Klaus Scherer in Washington ĂĽber die derzeitige US-Regierung, Medienpropaganda und den Krieg auf die Webseite gelassen, fĂĽr die man in den 80ern noch in die DDR abgeschoben worden wäre. Trau keinem unter 30 heisst es zu Recht, denn die ganzen Klingeltontauscher wissen doch gar nicht mehr, wie das zu West-Zeiten war: ein kluges Wort, schon Kommunist.

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Harms,Zypries und (noch) kein Ende

Karlsruhe, Berlin: Hat denn hier niemand mehr „Asterix und die Normannen“ gelesen? („Los – mach uns Angst.“) Ich steh da also, bin total mĂĽde, vom ganzen Hin und Her auf dem alten Kahn ist mir ĂĽbel, ich schwitze unter´m Helm und dann steht da an der KĂĽste so eine mickrige alte Tante und will mir was erzählen. Also so wird das nix.

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