Parlament fordert von Schäuble Einsicht in RAF-Akten und Buback-Mord
Berlin, 31 Jahre nach dem deutschen Herbst: Parlamentarier aus CDU und SPD haben heute Innenminister Schäuble aufgefordert das Bundesamt für Verfassungsschutz anzuweisen, die bislang geheim gehaltenen RAF-Akten zum Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback im Jahre 1977 dem Parlamentarischen Kontrollgremium (PKG) endlich zur Einsicht vorzulegen. Vor kurzem hatten auch die Bundesanwälte endlich Einsicht in die Akten gefordert, nachdem der Sohn des damals erschossenen Generalbundesanwaltes, Michael Buback, am 14.Oktober mit einer Anzeige gegen die alte Behörde seines Vaters gedroht hatte (2). Hintergrund waren Informationen von Buback, nachdem das RAF-Mitglied Verena Becker nicht nur sehr wahrscheinlich seinen Vater erschossen, sondern bereits seit Anfang der 70er Jahre für den deutschen Inlandsgeheimdienst gearbeitet hatte.
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