Mene, Mene, Tekel…

Die ehelich-nichteheliche Beziehung der Deutschen zum zivil-militärischen Krieg der USA in Afghanistan hat historische Parallelen und Dimensionen Berlin: Am Mittwoch werden sich der „Aussenminister“ Frank Steinmeier und der „Verteidigungsminister“ Franz Jung treffen, um dann den „Generalinspekteur“ Schneiderhahn zu fragen, was er von 1000 neuen deutschen Soldaten in Afghanistan halte. Wie immer wird es viele Erklärungen geben. Man kann aber von einem getrost ausgehen: die beteiligten Organe unserer „Regierung“ werden einen Umstand auf keinen Fall erwähnen: dass seit dem am 12.September 2001 durch den NATO-Rat ausgerufenen „Verteidigungsfall“ diese den Oberbefehl über unsere Truppen hat und seit dem Geheimbeschluss des NATO-Rates vom 4.Oktober 2001 der US-Geheimdienst über unsere „inneren Sicherheitsorgane“, also leitenden Polizei- und Geheimdienstbehörden.

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Die Telekom und die Hacker

Die Pressemeldungen klingen alarmierend. Die TELEKOM soll angeblich 1996 Personen abgehört haben, die in den Verdacht geraten waren „Hacker“ zu sein. In den französischen Ermittlungsakten gegen den deutschen Hacker K. tauchen Hinweise auf, die dafür sprechen, dass sich die Abteilung „Konzernsicherheit“ der Telekom noch in den 90-igern als staatlicher „Postgeheimdienst“ fühlte und Kontakte zu „Partnergeheimdiensten“ (aus dem staatlichen Bereich) unterhielt. K. wurde in Frankreich zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Vermutlich reiner Zufall – der Berliner Hacker „Tron“ (Boris F.) wurde 1998 von (fast) den selben Firmen observiert – die wir nun im TELEKOM-Skandal wieder finden.

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Imperialismus: Blutdiamanten – jenseits von Afrika

August 2004: Der Sohn der ehemaligen britischen Premierministerin Margaret Thatcher – Sir Mark Thatcher – wird in SĂĽdafrika unter dem Verdacht einen Putschversuch in dem afrikanischen Zwergstaat Ă„quatorialguinea mitfinanziert zu haben verhaftet und konnte sich nur mittels einer Kaution von etwa 200.000 Euro der Untersuchungshaft entziehen. Juni 2008: Der in Ă„quatorialguinea zurzeit vor Gericht stehende ehemalige SAS Offizier (Special Air Service), Simon Mann (55), beschuldigte nunmehr in einem Zeitungsinterview Sir Mark Thatcher erneut, einer der Hintermänner des geplanten Putschversuches zu sein. Er räumt ein, der Manager des Putschversuches gewesen zu sein, also ein ausfĂĽhrendes Organ. Architekten des Putschplanes wären Ely Calil, Mark Thatcher und andere Sprösslinge der britischen Upperclass.

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