„Freue dich nicht…“

„FREUE DICH nicht ĂĽber den Fall deines Feindes und dein Herz sei nicht froh ĂĽber sein UnglĂĽck/ der Herr könnte es sehen und Missfallen daran haben und seinen Zorn von ihm wenden!“ Dies ist eine der schönsten Passagen in der Bibel (SprĂĽche Salomos 24, 17-18) und tatsächlich in hebräischer Sprache. Sie sind auch schön in der Ăśbersetzung, obwohl keine Ăśbersetzung der Schönheit im Original nahe kommt. NatĂĽrlich ist es normal, froh zu sein, wenn jemandes Feind besiegt wird, und der Durst nach Rache ist leider ein menschlicher Zug. Aber sich hämisch freuen – auf deutsch Schadenfreude – , ist etwas völlig anderes. Es ist hässlich.

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„Rejoice Not…“

“REJOICE NOT when thine enemy falleth, and let not thine heart be glad when he stumbleth, / Lest the Lord see [it], and it displease him, and he turn away his wrath from him.”. This is one of the most beautiful passages in the Bible (Proverbs 24:17-18), and indeed in the Hebrew language. It is beautiful in other languages , too, though no translation comes close to the beauty of the original. Of course, it is natural to be glad when one’s enemy is defeated, and the thirst for revenge is a human trait. But gloating – schadenfreude – is something different altogether. An ugly thing.

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Ein Wort

MIT EINEM Wort: Bravo! Die Nachrichten ĂĽber das Versöhnungsabkommen zwischen der Fatah und der Hamas sind gut fĂĽr Frieden. Wenn die letzten Schwierigkeiten ausgebĂĽgelt sind und ein volles Abkommen von den beiden FĂĽhrern unterzeichnet ist, wird es fĂĽr die Palästinenser – und fĂĽr uns – ein Riesenschritt nach vorne sein.

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One Word

IN ONE word: Bravo! The news about the reconciliation agreement between Fatah and Hamas is good for peace. If the final difficulties are ironed out and a full agreement is signed by the two leaders, it will be a huge step forward for the Palestinians – and for us. There is no sense in making peace with half a people. Making peace with the entire Palestinian people may be more difficult, but will be infinitely more fruitful. Therefore: Bravo!

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Tahrir Platz, Tel Aviv

AMRAM MITZNA ist ein netter Kerl. Er ist bescheiden und strahlt GlaubwĂĽrdigkeit aus. Er erinnert an den verstorbenen Lova Eliav, den Generalsekretär der Labor-Partei, der die Partei voll Empörung verlassen hat. Wie Eliav hat er eine Menge praktischer Errungenschaften, die auf seine Initiative zurĂĽckgehen. Eliav baute die Dörfer im Lakhishgebiet im sĂĽdlichen Zentralisrael, Mitzna verwaltete freiwillig die entfernte Stadt Yerucham tief im Negev. „Buji“ Hertzog ist auch ein guter Kerl. Er ist Nachkomme einer jĂĽdisch-aristokratischen Familie im positiven Sinn des Wortes. Sein GroĂźvater war ein Oberrabbiner, sein Vater der Präsident Israels. Er ist eine Person, deren Taten – als Wohlfahrtsminister – fĂĽr sich selbst sprechen – obwohl er eine seltsame Angewohnheit hat, nach jeder Aktion seinen (amerikanischen) Freunden davon zu erzählen, wie die Wikileaks-Papiere aufdecken. (Dies ist eine Anspielung auf einen klassischen israelischen Witz: „Warum machen die israelischen Männer immer so schnell Schluss? Weill sie nicht warten können, um zu ihren Freunden rennen, um es ihnen zu erzählen.“)