Gysi kassiert die Firma

Oskar Lafontaine geht ins Saarland. Das kĂĽndigte er schon 2007 an. Das merkte natĂĽrlich niemand. Nun wird die Firma „Die Linke“ umgelenkt. Heute stand es in den Zeitungen, SpOn war aus der „Linken“ gut informiert worden: Oskar Lafontaine geht ins Saarland und gibt den Posten als einer von zwei FĂĽhrern der Linksfraktion im Bundestag auf. Den Posten als einer von zwei Parteivorsitzenden will er angeblich vorerst behalten. Der zum zweiten Mal amtierende BundesgeschäftsfĂĽhrer der gutgehenden Firma „Die Linke“ wiederum, Dieter Bartsch, (in etwa mit einer jederzeit zur Fussfessel mutierenden tarn-operativen Marmelade am Schuh des Linksparlamentarismus vergleichbar), verkĂĽndete denn auch schon, dass demnächst der andere von zwei FĂĽhrern die Bundestagsfraktion der Firma allein ĂĽbernehmen wĂĽrde: Gregor Gysi.

Categorized as: Allgemein

Hermann Scheer kritisiert „fast putschistische“ Rochade der alten SPD-Regierungslobby

Der alternative Nobelpreisträger sieht die „Selbstnominierung“ von Funktionären an der Parteispitze im Widerspruch zur „demokratischen Verfassung einer Partei“. Hermann Scheer äusserte sich gestern vor dem SPD-Präsidiums- und Vorstandstreffen im Willy-Brandt-Haus zur Ausrufung von Sigmar Gabriel als Parteivorsitzenden, Andrea Nahles als Generalsekretärin und Frank-Walter Steinmeier als Fraktionsvorsitzenden, welche nur durch eine kleine Clique leitender SPD-Funktionäre organisiert worden war. Scheers Kritik wurde, ungewöhnlich genug, sogar in den gestrigen ZDF-Abendnachrichten um 19 Uhr im Original gesendet.

Categorized as: Aktuelles • Hintergrund, Analyse

Die linken Masken fallen

Das Ramelow-Interview und der Afghanistan-Krieg: wie strategisch linke Ideen, Grundsätze und GedankengĂĽter vernichtet werden. Von 2004 bis 2006 wollte es in der Bundespartei WASG niemand glauben. Spätestens mit dem heute veröffentlichten Interview der „Welt“ (1) mit Bodo Ramelow – Vorsitzender von „Die Linke“ in ThĂĽringen, Schein-Kandidat fĂĽr das Ministerpräsidentenamt bei der Landtagswahl und ehemaliger „Fusionsbeauftragter“ von WASG und PDS – dĂĽrfte die Sache klar sein: die Partei „Die Linke“ dient dem strategischen Zweck neokonservativer Kreise, klassische linke Ideen, klassische linke Politik und nicht verhandelbare politische Grundsätze einer ehemals vorhandenen politischen Richtung zu lähmen, umzulenken und letztlich zu beseitigen.

Categorized as: Kommentar

Wie die EU sukzessive von Neokonservativen gekapert und ruiniert wurde

Die EU-Plutokratie hängt am seidenen Faden. Wieder sollen die Iren dem Lissabon-Vertrag zustimmen. Lehnen sie wieder ab, ist das 2007 massgeblich unter Federführung der deutschen neokonservativen Regierung aus SPD, CDU und CSU entstandene Konstrukt am Ende. Die EU hatte ihre Chance, sich als föderale Kraft souveräner und unabhängiger Staaten zu etablieren. Sie wurde 2004 mit dem Beschluss des ersten zentralistischen, sowie demokratisch ungenügenden Verfassungsentwurfes in einem historischen Fehler vertan. Dieser Verfassungsentwurf scheiterte am Willen des Volkes, in Frankreich am 29. Mai 2005 in den Niederlanden am 1.Juni 2005.

Categorized as: Hintergrund, Analyse

Stellt Euch vor - wir benutzen Cookies.