Die ParkschĂĽtzer brechen das Programm

Das industrielle Transformations-Programm einer ganzen Region namens “Stuttgart 21″ legt leider auch die fĂĽr Deutschland seit Jahrzehnten typische Programmierung mancher Teile der BĂĽrgerschaft offen: gerade dann, wenn man allein (das Volk) gegen das gesamte Establishment (eine winzige Seilschaft) am Gewinnen ist, drĂĽckt man bei sich selbst den Reset-Knopf und legt sich wieder hin. Dieser Programmmierung der Verlierer, dieser Konditionierung der Untertanen, diesem jämmerlichen Versagen vor der Ziellinie haben die Stuttgarter ParkschĂĽtzer heute abend mit ihrem Ausstieg aus den Gesprächen mit der baden-wĂĽrttembergischen Landesregierung den Garaus gemacht. Und das Stuttgarter Volk wird es ihnen als ihren letzten standhaften und treuen Zinnsoldaten danken.

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BUND siegt ĂĽber Talibahn: Baumfällarbeiten fĂĽr „Stuttgart 21“ waren rechtswidrig

Wie die ParkschĂĽtzer auf „Bei AbriĂź Aufstand“ heute sehr richtig bemerken, verloren weder die öffentlich-rechtlichen Staatsmedien, noch die Informationsindustrie auch nur ein Wort ĂĽber die Pressemitteilung des BUND (Bund fĂĽr Umwelt und Naturschutz Deutschland). Dabei hatte dieser doch gegen den Staatskonzern „Deutsche Bahn AG“ eine entscheidende Gerichtsverhandlung gewonnen. Radio Utopie verliert also wieder einmal an deren Stelle (Worte) und beglĂĽckwĂĽnscht den BUND zu seinem Sieg ĂĽber die Talibahn. Mögen viele weitere folgen. Die Pressemitteilung des Bundes fĂĽr Umwelt und Naturschutz Deutschland im Wortlaut:

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Christian Lindner ist ein Idiot

Die „Bild“-Zeitung, immer auf der Suche nach aus- und inländischen Kriegsgebieten, veröffentlicht ein Interview mit dem Vorsitzenden des Philologenverbands, Heinz-Peter Meidinger. Der hat den Vorschlag, alle SchĂĽler der Republik auf ihren Schulhöfen unter Androhung von Strafe dazu zu zwingen, aussschlieĂźlich und immer deutsch zu sprechen (1) – selbstverständlich nicht an Privatschulen fĂĽr Zwerge der Nomenklatura, die etwa nach Harvard oder Oxford zu den Kolonialherren gehen, höhöhö, nein, nein – nur an den unterfinanzierten staatlichen Schulen fĂĽr Blöde, die kein Geld haben.

Umfrage: BĂĽndnis 90/Die GrĂĽnen nur noch vier Prozent hinter CDU/CSU

Die neueste Sonntagsfrage bei Forsa zeigt eine weitere Fortsetzung der Aufholjagd der einzigen etablierten parlamentarischen Partei, die noch gesellschaftliche Opposition zu Nomenklatura und Regierungsverhältnissen der alten „Volksparteien“ repräsentiert. Der parlamentarische Diskurs, sowieso von Gesellschaft und Realität entfremdet, entscheidet sich nun zwischen der Rechtsunion und den BĂĽndnisgrĂĽnen. Entscheidet er sich dort nicht mehr, werden anderen Parteien ihren Platz einnehmen.