Militarisierung der Ostsee mit der dauerhaften Stationierung des Gotland-Regiments

Schweden: Idyllische Ostseeinsel wird remilitarisiert wegen "Bedrohung".

Am Pfingstmontag, den 21.5.2018, wurde in einer Zeremonie in Beisein des schwedischen Königs Carl XVI. Gustaf der historische Militärstützpunkt auf Gotland für die schwedischen Streitkräfte mit dem Panzerregiment P18 wieder aktiviert. Micael Byden, Oberbefehlshaber der schwedischen Streitkräfte, begründete in seiner Rede, dass "der strategisch wichtige Standort für Schweden auch heute wichtig" sei. Die Kosten für die Militärbasis betragen 89,5 Millionen U.S.-Dollar.

Am Sonntag strahlte der schwedische Fernsehsender TV4 in seinem Morgenmagazin einen Beitrag dazu aus, in dem Konteradmiral Jonas Haggren, zuständig für die zukünftige Ausrichtung und Planung der Streitkräfte sowie die Kommunikationschefin der Verteidigung zu dem Vorhaben zu Wort kamen. Die Regierung plante die Reaktivierung seit dem Jahr 2015 wegen der sich "verschlechternden Sicherheitslage" (s.unten).

Die Monarchie Schweden gehört zu den treuesten Anhängern der Vereinigten Staaten von Amerika. Wenn das Pentagon oder die N.A.T.O. mit den Fingern schnippen, stehen die Militärs stramm und erfüllen willig in ihrem Drang nach Wichtigkeit und Bedeutung die ausgegebenen Parolen. Umso mehr, wenn weit und breit kein Feind in Sicht ist. Oder es wird gelogen, siehe Russisches U-Boot in Ostsee war schwedisches ziviles Boot „Time Bandit“ "Schwedens Verteidigungsminister Peter Hultqvist forderte vor einem Monat eine zusätzliche Budgeterhöhung von siebenhundert Millionen U.S.-Dollar für den Zeitraum von 2016 bis 2020. Damit sollen die Kriegsschiffe "Gavle" und "Sundsvall" modernisiert sowie hundertundfünfzig Soldaten ständig auf Gotland stationiert werden."

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Quelle: http://www.xinhuanet.com/english/2018-05/21/c_137195663.htm

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