Doppelagent Abbas

Abbas abgesonderter Wahnsinn ĂŒber die Shoa soll verdecken, dass er der effektivste Kollaborateur der israelischen Besatzungsmacht ĂŒber PalĂ€stina ist und dieser permanent in die HĂ€nde spielt.
Der „PalĂ€sinenser-PrĂ€sident“ der „Autonomiebehörde“ im Westjordanland verkĂŒndet bei einer Sitzung vom Nationalrat der „PalĂ€stinensischen Befreiungsorganisation“ (P.L.O.), die Millionen ermorderter Juden in Europa wĂ€hrend des deutschen Faschismus seien quasi Opfer ihrer selbst geworden. Die Shoa sei nicht etwa verursacht worden durch den Wahnwitz vom Glauben an den vererbbaren Glauben und dem Glauben an das Recht irgendwen umzubringen weil der oder dessen Oma irgendwas geglaubt haben, sondern durch das „Sozialverhalten“ und „finanzielle Angelegenheiten“ der Juden von Stalingrad bis Spitzbergen. AuĂerdem hĂ€tte Hitler die Einwanderung von Juden nach Israel betrieben. Und dass es auĂerhalb des Machtbereichs vom deutschen Faschismus keine antijĂŒdischen Progrome gegeben hat, etwa in der arabischen Region, fĂŒhrt Abbas auch noch als Beweis an.
Die palĂ€stinensische Nachrichtenagentur lies diese Passagen von Abbas in ihrem Artikel zur Abbas Rede in Ramallah wĂ€hrend der Sitzung des P.L.O.-Nationalrats vom 30. April wohlweisslich weg, obgleich der ganze Kontext passte. Abbas Aussagen wurden letztlich u.a. in der „Times of Israel“, der „Haaretz“ und auf jns.org dokumentiert.
Geht man nun davon aus, dass Abbas dieser Denke schon seit Langem verfallen ist: Warum sondert der „PalĂ€stinenser-PrĂ€sident“ gerade jetzt so etwas ab?
Die Antwort ist so simpel wie einfach. Abbas ist Kollaborateur der israelischen Besatzungsmacht. Seine Aufgabe ist es, effektiven Widerstand gegen die Besatzung zu verhindern, stattdessen die Vorurteile vom primitiven, ĂŒberall lauernden palĂ€stinensischen Judenmörder und Barbaren zu bedienen, alle UnterstĂŒtzer der palĂ€stinensischen Sache entweder zu vergraulen oder mit solchem Wahnsinn genau so zu diskreditieren wie die PalĂ€stinenser insgesamt, und der Regierung von Benjamin Netanjahu auf jede erdenkliche Weise in die HĂ€nde zu spielen, genauso wie bisher und das möglichst so, dass es schlichter gestrickten Charakteren nicht auffĂ€llt.
Den klassischen Antijuden zu machen, kommt bei vielen PalĂ€stinensern immer noch gut an. Dabei stabilisieren gerade solche Klischees das israelische Besatzungsregime und werfen eine Tarnkappe ĂŒber dessen palĂ€stinensischen Kollaborateure.
Am 14. Januar hatte zuerst der Zentralrat der P.L.O. die Abbas-Behörde dringend aufgefordert, bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen endlich die Vollmitgliedschaft PalÀstinas zu beantragen. Nichts passierte.
Am 4. Februar beschloss das P.L.O.-Exekutivkomitee, bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen endlich die Vollmitgliedschaft PalÀstinas zu beantragen. Nichts passierte.
Am 20. Februar saĂ dann Abbas im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen und verzichtete entgegen den P.L.O.-„BeschlĂŒssen“ nicht nur darauf die Vollmitgliedschaft PalĂ€stinas zu beantragen, sondern ebenso darauf, Klage beim Internationalen Strafgerichtshof gegen die Besatzungsmacht Israel zu erheben, u.a. wegen Bruchs der IV. Genfer Konvention. Stattdessen redete er, zum tausendsten Male, von irgendwelchen fiktiven „Verhandlungen“ und einer „Friedenskonferenz“ im Sommer.
Und genau dafĂŒr, fĂŒr seine „Friedensinitiative“ mit der U.S.-Regierung, beantragte Abbas nun am 30. April in seiner Rede in Ramallah die UnterstĂŒtzung vom Nationalrat der P.L.O., deren „Parlament“; einer so vorbildlich demokratischen Institution, dass er die letzten 22 Jahre nicht zu tagen brauchte. Das war der konkrete Inhalt von Abbas Rede: das Einsammeln von UnterstĂŒtzung fĂŒr seine weitere, endlose Hinhaltetaktik ins Nichts und palĂ€stinensische Elend hinein
Einerseits will also Abbas weiterhin verhindern, dass PalĂ€stina nach ĂŒber 50 Jahren Besatzung endlich eine der Vereinten Nationen wird, unter den Schutz des Völkerrechts und des Internationalen Strafgerichtshof gelangt und die Besatzungsmacht Israel fĂŒrchten muss wegen ihrer Verbrechen und Verletzungen der Genfer Konventionen endlich verklagt zu werden.
Andererseits klammert sich der 83-JĂ€hrige schlicht einfach an die Macht und versucht diesen periodisch alle paar Jahrzehnte auftretenden Ausnahmefall von palĂ€stinensischer Stimmabgabe mit Bedeutung auch noch irgendwie zu ĂŒberstehen, genauso wie der Rest der uralten, seit Jahrzehnten ĂŒppig eingekauften P.L.O.-Kader.
Und natĂŒrlich hoffen das auch alle internationalen Sponsoren von Doppelagent Abbas, sowie von seiner Fatah und seiner P.L.O.
Denn mit diesen hat die Regierung der Besatzungsmacht Israel, hat Washington, haben all die internationalen falschen Freunde PalÀstinas genau die Kollaborateure und korrupten Diener, die sie brauchen um PalÀstina auch weiterhin unter Kolonialherrschaft zu halten.
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Artikel zum Thema:
15.04.2018 Doppelagent Putin
Der ranghöchste FunktionĂ€r seiner staatlichen Hierarchie ist nicht einmal mit Russland verbĂŒndet, geschweige denn mit Syrien, dem Iran oder irgendeinem anderen aus der U.S.-Hegemonie seit Jahrzehnten attackierten oder direkt angegriffenen Land. In Wirklichkeit dient Wladimir Putin dem von uns bereits mehrfach beschriebenen imperialen Komplex und einer seit bald siebzehn Jahren den weltweiten Terrorkrieg fĂŒhrenden groĂen Koalition des Krieges und internationalen Kriegslobby und strebt deren noch effektivere Kollaboration an.
