Berlin: Kippa tragen!

Der antijĂŒdische Angriff auf einen Passanten in Prenzlauer Berg, ausgelöst durch ein simples KleidungsstĂŒck, ist ein Alarmzeichen und gehört nicht zur Republik und erst recht nicht zur Weltstadt Berlin. Dass es sich bei dem Angegriffenen um einen Arabisraeli handelt, spielt dabei keine Rolle. Es muss in Berlin möglich und Alltag sein, ĂŒberall und jederzeit religiöse Symbole und KleidungsstĂŒcke zu tragen ohne angegriffen zu werden. Auch ob dies ein Kopftuch, ein Kreuz oder eine Kippa ist, spielt dabei keine Rolle.

Es gab in der Vergangenheit in mehreren StĂ€dten Kippa Flashmobs. Dies wĂ€re fĂŒr Berlin nun derzeit eine mehr als angemessene Maßnahme. Ich erwarte von meinen lieben StadtbewohnerInnen, dass sie dafĂŒr VerstĂ€ndnis und Wohlwollen zeigen und freundlich nicken, wenn sie daran vorĂŒber gehen sollten.

Irgendwelche Konflikte dieser Art können wir hier ĂŒberhaupt nicht gebrauchen. Und Leute die sie auslösen auch nicht. Wir haben bei Radio Utopie lange und unauffĂ€llig daran gearbeitet, Berlin zu der Weltstadt und dem Magneten fĂŒr Dissident.innen und KĂŒnstler.innen aus aller Welt zu machen, der Berlin heute ist und der im 21. Jahrhundert noch viel vor hat.

Hier ist die neutrale Zone. Hier herrscht kein Krieg. Hier herrscht Völkerfrieden. Hier ist und bleibt die Heimat aller Religionen. Es regiert das Grundgesetz und das friedliche Zusammenleben der Völker.

Beste GrĂŒĂŸe von der BrĂŒcke.