Friedensdividende: Studie ergibt, dass die israelische Wirtschaft in den ersten zehn Jahren nach einem Friedensschluss um $123 Milliarden wachsen würde

Eine neue Studie der RAND Corporation hat jedenfalls eindeutig ergeben, wieviele Dollars durch wirtschaftliches Wachstum Israel allein dadurch erwarten kann, dass es nicht das ultraparanoide Sparta in der Levante bleibt, das in eine endlose Reihe von sinnlosen Kriegen mit seinen verarmten Nachbarn verstrickt ist.

Israelische Regierungsvertreter sind Tag für Tag gegen die BDS-Bewegung (Boykott, De-Investition, Sanktionen) losgegangen und haben die Aufassung, dass einige Leute keine Geschäfte mit den okkupierten Territorien betreiben wollen, als Antisemitismus gegeißelt und sich allgemein gegen die Vorstellung gewendet, dass eine ständige Besatzung mit Kosten verbunden sein wird.

Eine neue Studie der RAND Corporation hat jedenfalls eindeutig ergeben, wieviele Dollars durch wirtschaftliches Wachstum Israel allein dadurch erwarten kann, dass es nicht das ultraparanoide Sparta in der Levante bleibt, das in eine endlose Reihe von sinnlosen Kriegen mit seinen verarmten Nachbarn verstrickt ist. hat jedenfalls eindeutig ergeben, wieviele Dollars durch wirtschaftliches Wachstum Israel allein dadurch erwarten kann, dass es nicht das ultraparanoide Sparta in der Levante bleibt, das in eine endlose Reihe von sinnlosen Kriegen mit seinen verarmten Nachbarn verstrickt ist.

Würde Israel jetzt sofort Frieden schließen, so die Studie, dann könnte es erwarten, dass seine Wirtschaft um zusätzliche $123 Milliarden über die nächsten zehn Jahre hinweg wachsen würde, wobei ein großer Teil des Wachstums sich einfach dadurch ergibt, dass die von Seiten internationaler Investoren angenommene Unsicherheit des Landes reduziert wird.

Das ist ein Haufen Geld, sogar um einiges mehr, als es den Anschein hat, wenn man daran denkt, dass Israel ein Land mit gerade einmal 8 Millionen Einwohnern ist, dessen Bruttoinlandsprodukt sich im Bereich von $300 Milliarden bewegt.

Ungeachtet dieser günstigen Gelegenheit erklärte die kriegsgeile stellvertretende Außenministerin Tzipi Hotovely, dass „keine Chance“ auf Frieden mit den Palästinensern unter welchen Umständen auch immer bestehe, und dass die Abwesenheit von Frieden ausschließlich die Schuld der Palästinenser sei. Hotovely ist die Regierungsvertreterin, die vor wenigen Wochen behauptet hat, dass es der Wille Gottes ist, dass Israel alle okkupierten Territorien für immer besitzen soll, und dass das Ministerium sich darauf konzentrieren müsse, diese Auffassung international durchzusetzen.

Orginalartikel "Peace Dividend: Study Says Israeli Economy Would Grow by $123 Billion in First Decade After Peace Deal" vom 8.Juni 2015

Quelle: http://antikrieg.com/aktuell/2015_06_09_friedensdividende.htm