Medien der Vereinigten Staaten von Amerika vertuschen Massenmord in Odessa
Gestern wurden in Odessa in der Ukraine ĂŒber 30 anti-Kiew-Demonstranten bei lebendigem Leib verbrannt, als ein von den Vereinigten Staaten von Amerika unterstĂŒtzter Mob das GewerkschaftsgebĂ€ude in Brand setzte, in das sie geflĂŒchtet waren, um dem pro-Kiew-Mob zu entkommen. Es war der gröĂte Verlust an Leben in der Ukraine seit dem von den Vereinigten Staaten von Amerika betriebenen Staatsstreich im Februar, und könnte einen Wendepunkt in dem daraufhin folgenden Streit Ost gegen West bilden.
Die Bilder von dem Schauplatz waren grĂ€sslich, wo verzweifelte Demonstranten versuchten, aus dem GebĂ€ude zu entkommen, wĂ€hrend sie bei lebendigem Leib verbrannten. Ebenso grĂ€sslich waren die Fotos der jungen MĂ€dchen, welche lustig die Molotowcocktails abfĂŒllten, die in das GebĂ€ude geworfen wurden.
Noch grĂ€sslicher war die Berichterstattung der Medien der Vereinigten Staaten von Amerika ĂŒber das barbarische Geschehen. Obwohl 25 Minuten Videoaufzeichnung eindeutig zeigten, was in Odessa geschah, eindeutig zeigten, wer verantwortlich war fĂŒr die Verbrennung von unbewaffneten Demonstranten, folgten alle Medien der Vereinigten Staaten von Amerika der Linie des AuĂenministeriums, das sich ausdrĂŒcklich weigerte, irgendeine Schuld dem pro-Kiew-Mob zuzuweisen, der von Washington unterstĂŒtzt wird. Das AuĂenministerium lieĂ verlauten:
Die Ereignisse in Odessa, die zu dem tödlichen Feuer im GewerkschaftsgebĂ€ude fĂŒhrten, unterstreichen dramatisch die Notwendigkeit einer sofortigen Deeskalation der Spannungen in der Ukraine. Die Gewalt und die Bestrebungen, das Land zu destabilisieren, mĂŒssen aufhören.
Ganz anders die Position der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika, als im Februar in Kiew die Gewalt ausbrach: sogar als die Beweise auf viel Gewalt auf Seiten der Demonstranten hinwiesen, gaben die Vereinigten Staaten von Amerika trotzdem ausschlieĂlich der damaligen Regierung Janukowitsch die Schuld.
Doppelmoral.
Und die Medien der Vereinigten Staaten von Amerika blieben nicht weit hinter dem AuĂenministerium und dessen Verdrehung der Ereignisse in Odessa.
Nehmen wir die Los Angeles Times:
DreiĂig von den Opfern starben an Rauchgasvergiftung, nachdem ein Brand im zentralen GebĂ€ude der Gewerkschaft gelegt worden war, wo laut Berichten prorussische Separatisten ScharfschĂŒtzenstellungen eingenommen hatten, um auf pro-Einheits-Demonstranten zu schieĂen.
Die L.A.Times dreht es so hin, als wĂ€re die Verbrennung von ĂŒber 30 Demonstranten eine rein defensive MaĂnahme. Allerdings â wenn das alles ScharfschĂŒtzen waren, warum haben die sich nicht den Weg nach drauĂen freigeschossen?
Im Schulterschluss mit dem AuĂenministerium berichtete die New York Daily News, dass:
… aus noch immer nicht geklĂ€rten GrĂŒnden ein Feuer in einem GewerkschaftsgebĂ€ude ausbrach und die Zahl der Toten zu steigen begann.
Und das, obwohl ihr eigener Artikel ein Foto zeigt, auf dem ein pro-Kiew-Demonstrant eine Brandbombe in das GebÀude wirft!
Wie zu erwarten folgte die New York Times der Linie des AuĂenministeriums, jegliche wahrheitsgemĂ€Ăe Berichterstattung zu vemeiden, die dem von den Vereinigten Staaten von Amerika unterstĂŒtzten Regime in Kiew schaden könnte, und zog es daher vor, den Massenmord als eine Art von tragischem Unfall darzustellen:
Gewalt brach am Freitag auch in der vorher ruhigeren Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer aus, wo Dutzende Menschen in einem Feuer starben, das in Zusammenhang steht mit Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten, die fĂŒr die Einheit der Ukraine demonstrierten, und pro-russischen Aktivisten.
Es gibt zu viele weitere Beispiele ĂŒber die gleichgeschaltete Berichterstattung der Medien der Vereinigten Staaten von Amerika ĂŒber dieses Ereignis, um sie alle hier anfĂŒhren zu können.
Aber sogar die virulent antirussische und pro-Kiew Kyiv Post berichtete grundsÀtzlich korrekt:
Ein Mob schrie âHoch die Ukraineâ und âTod den Feinden,â als das GebĂ€ude mit den darin eingeschlossenen Menschen brannte.
Das macht es ziemlich klar, wer den Brand legte und wer sterben musste.
Die Kyiv Post weiter:
Auf Twitter und Facebook kursierende Fotos zeigen Menschen â einige vermutlich noch Teenager â die explosive FlĂŒssigkeiten in leere Bierflaschen fĂŒllen, ehe diese in das GebĂ€ude geworfen werden.
Warum haben die Medien der Vereinigten Staaten von Amerika nichts davon berichtet? Weil sie nicht wollten, dass die amerikanische Ăffentlichkeit eine andere Möglichkeit sieht als die offizielle Linie der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika, welche besagt, dass die an die Macht geputschte Regierung in Kiew und deren AnhĂ€nger den legitimen und demokratischen Willen des Volkes reprĂ€sentieren und dass jeder, der gegen diese Regierung oder deren AnhĂ€nger protestiert, ein russischer Agent und Terrorist ist.
Die Massenmedien der Vereinigten Staaten von Amerika marschieren im Gleichschritt mit der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und gehen so weit, sogar einen dermaĂen abscheulichen Massenmord zu vertuschen. Nur alternative Quellen und Netzwerke wie RT (und RPI) wagen es, sich nicht an die Linie des AuĂenministeriums zu halten.
Kein Wunder, dass das AuĂenministerium der Vereinigten Staaten von Amerika RT den Krieg erklĂ€rt hat.
Orginalartikel US Media Covers Up Mass Murder in Odessa vom 3.Mai 2014
Quelle: http://antikrieg.com/aktuell/2014_05_05_medien.htm
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