75 % lehnen Annahme der EFSF-Ermächtigung ab

Laut dem neuesten ZDF-Politbarometer lehnen auch weiterhin drei Viertel der Bevölkerung den Transfer von regulär 88 Milliarden Euro Steuergeldern zusätzlich an die luxemburgische Aktiengesellschaft EFSF ab. 75 Prozent sind gegen die am 29.September im Bundestag bevorstehende Ausweitung des "Euro-Rettungsschirms".

Die zukünftig mit real über 250 Milliarden Euro (211 + 20%) deutscher Steuereinnahmen vollgepumpte Aktiengesellschaft EFSF soll u.a. zur Finanzierung von Banken dienen. In Washington kündigten dazu gestern die Finanzminister und Zentralbanker der G20-Staaten an, “Banken angemessen kapitalisieren” zu wollen und für die "Stabilität des Banken-Systems..alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen". (G20-Finanzminister und Zentralbanker wollen “Banken angemessen kapitalisieren”)

Diese Erhöhung und "Flexibilisierung" des EFSF-Fonds lehnen nicht nur 75 Prozent der Befragten insgesamt, sondern auch 67 % Grünen-Wähler, 70 Prozent der CDU/CSU-Wähler, 71 % der Wähler von Die Linke GmbH und 73 % aller SPD-Wähler ab.

Die größte Ablehnung gegenüber diesem von den etablierten Parteien zugunsten des weltweit unkontrolliertem Banken-Systems zum wiederholten Male organisierten Ausverkaufs der Staatsfinanzen kommt von den Wählern der Piratenpartei: 82 Prozent sind gegen die Annahme der EFSF-Ermächtigung.

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Quelle: http://www.politbarometer.zdf.de/ZDFde/inhalt/10/0,1872,8353610,00.html