Ein psychologischer Krieg gegen Japan und die Welt

Die Atomaffäre in Fukushima eskaliert sich selbst, in Ermangelung von Fakten. Eine Analyse. Heute morgen reicht es Robert Hetkämper. Um 7 Uhr unserer und 15 Uhr japanischer Zeit fragt, live aus Tokio zugeschaltet, der Asien-Korrespondent des ARD im Morgenmagazin der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten Deutschlands, was da in Fukushima eigentlich vor sich geht. Wie könne es sein, dass in einem schon vor dem Erdbeben stillgelegten Reaktorgebäude 4 des AKW Fukushima I nun auch noch ein Feuer ausbreche? Und warum werde dies von US-Soldaten gelöscht und nicht von den Angestellten des Kraftwerksbetreibers Tokyo Electric Power Company (Tepco), von dem man sowieso schon seit 20 Jahre wisse, dass die nicht ganz koscher seien? Warum seien nur noch 50 Mitarbeiter des Atomkonzerns auf dem gesamten riesigen Kraftwerksgelände? Und wie könne es sein, dass praktisch jeden Tag die Welt mit einer neuen Explosion in einem Atomkraftwerk aufwache? Das Ganze wirke, so ZDF-Asien-Korrespondent Hetkämper, „wie ein Comic“ mit den populären Endzeit-Szenarien eines menschenleeren, atomar verseuchten Tokios. Robert Hetkämper, weiss Gott kein Quertreiber, sondern sehr konservativen Charakters, übertrifft mit dieser einfachen Nachdenklichkeit das Niveau fast jeden Journalisten, der über die seit Tagen andauernde Atomaffäre aus Fukushima berichtet.

Atlantis am Atlantik

Archäologen der University of Hartfort in Connecticut stellen einen neuen aussichtsreichen Anwärter für einen der beliebtesten Mythen der Vergangenheit vor. Der Traum eines Archäologen ist es, das legendäre Königreich Atlantis zu finden, dass sich der Sage nach westlich der Säulen des Herakles – der Strasse von Gibraltar – im Atlantik befunden haben soll. Das Zentrum der Stadt soll von drei künstlichen Wasserkanälen kreisförmig umschlossen gewesen sein. Vor knapp 10000 Jahren vor unserer Zeitrechnung wurde Atlantis innerhalb eines Tages durch eine Flutkatastrophe vom Meer verschlungen – so die Legende.

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Aus!Sitzen: Start der bundesweiten Kampagne gegen S21

Parkschützer laden in die Hauptstadt des Widerstands ein Kurz vor der heutigen Montagsdemonstration besetzten die Parkschützer die Schillerstraße vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof. Zum Auftakt der Kampagne Aus!Sitzen. verteilten sie über tausend Strohsäcke an die Teilnehmer der Demonstration und forderten sie auf, sich zu ihnen auf die Straße zu setzen.

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Ankettaktion in Biblis

Seit 18.30 Uhr haben sich zwei freie No-Logo-Aktivisten an das Eingangstor des AKW Biblis angekettet, um für die sofortige Stilllegung der zwei Reaktoren in Biblis sowie aller Atomanlagen weltweit zu demonstrieren. Hier ein Auszug aus der Pressemitteilung: „Die Meldungen aus Japan machen mich betroffen aber auch wütend! Jetzt kommt es darauf an, aus Wut und Trauer Widerstand werden zu lassen und möglichst viel Druck auf die Straße zu tragen.“

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Tränen für das Land der aufgehenden Sonne

Kommentar von Kapitän Paul Watson, Chef der Sea Shepherd Conversation Society, zu den tragischen Naturereignissen in Japan Tears for the Land of the Rising Sun For Whom the Bell Tolls by John Donne No man is an island, Entire of itself. Each is a piece of the continent, A part of the main.

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