Die systemrelevanten Soziopathen
Die SPD ĂŒberschreitet die BrĂŒcke zwischen Fiktion und RealitĂ€t und erstellt erstaunt fest, dass sie vor einer historischen Niederlage steht.
Es gibt da eine Partei, deren oligarchische FĂŒhrungsspitze ausschliesslich dann so etwas wie Lebensfreude und Lust an der Politik ausstrahlte, wenn sie ihren Sozialsadismus so richtig ausleben konnte. Hubertus Heil sah man in seiner Karriere öffentlich genau einmal lachen, nĂ€mlich als Dirk Niebel, GeneralsekretĂ€r der FDP, neben ihm in einer Fernseh-Talkshow zum Thema Lagerwahlkampf meinte, die WĂ€hler seien keiner Lagerinsassen. Da blitzte es richtig auf bei Heil, da machte es Boohoohoo, da zeigte dieser dumpfe FunktionĂ€r einer „Partei“, die ĂŒber Millionen systematisch Elend gebracht hat, so etwas wie Spass am Bild.
Als der damalige und heutige SPD-Vorsitzende Franz MĂŒntefering, fest im Sattel der „grossen“ Koalition, im Mai 2006 die Maske fallen liess, erregte er grosse Erheiterung in der bĂŒrgerlichen Presse. Endlich mal einer von ihnen an der richtigen Stelle.
„Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“
sagte der Arbeitsminister (1) in einer Wirtschaftsordnung namens Kapitalismus, die Millionen Menschen keine bezahlte Arbeit gibt, gerne Zwangsarbeiter fĂŒr einen Euro oder als Praktikanten auch fĂŒr nichts ausbeutet und die Kosten der Arbeitslosigeit auf den Staat und seine Regierung ablĂ€dt. Die wiederum bezahlt selbst grinsend vom Geld der Steuerzahler diese Kosten der Ursache Kapitalismus und quĂ€lt die Arbeitssuchenden derweil krĂ€ftig mit allen Mitteln die ihr zur VerfĂŒgung stehen. SPD-GeneralsekretĂ€r Olaf Scholz sagte zu MĂŒnteferings Motto ĂŒbrigens, das sei eine alte Weisheit der Sozialdemokratie.
Das nach diesem Motto MĂŒnteferings neben Kindern, Alten und Rentnern, Schwachen und Kranken auch Kapitalisten, Banker, notorisch im Parlament fehlende Abgeordnete, Beraterkolonnen ParteifunktionĂ€re der SPD als Lagerinsassen dieser Partei verhungern mĂŒssten, wĂŒrde diesen bis heute im Traum nicht einfallen. Unangetastete Korruption und Ausbeutung schafft die Möglicheit zur andauernden Selbsthypnose, zum Rausch der Macht und der Erschaffung einer eigenen fiktiven Welt und von dieser Möglichkeit hat die SPD in 11 Jahren Regierungszeit auf Bundesebene reichlich Gebrauch gemacht.
Als die Deutschen im Jahre 1998 – zum ersten Mal seit dem 2.Weltkrieg – durch eine Parlamentswahl einen vollstĂ€ndigen legalen Regierungswechsel ermöglichten, dachte jeder der nicht Teil des 16 Jahre andauernden Systems Helmut Kohl war, dies wĂ€re ein Anfang, eine Wende zum Besseren, zumindest eine fundamentale Ănderung der existierenden MachtverhĂ€ltnisse.
NatĂŒrlich war dem nicht so, es wurde erst richtig schlimm. Die SPD war seit geraumer Zeit selbst Teil des Systems Kohl und das zeigte sich in der auf den Regierungswechsel folgenden Niederschlagung der CDU-SpendenaffĂ€re, unter tatkrĂ€ftiger Hilfe der Regierungspartei SPD.
Seit der deutschen Einheit 1990 haben sich SPD und CDU auf das Ende der Bundesrepublik verstĂ€ndigt. Deutschland soll verschwinden, der Sozialstaat (Ausgleich zum per se gewissenlosen Kapitalismus) soll verschwinden, das soziale Gewissen der Menschen selbst soll verschwinden, das Parlament soll verschwinden und nur eine leere bedeutungslose ParlamentsbĂŒhne ĂŒbrig lassen, das Grundgesetz soll verschwinden und am Eingang zur Parteien-Mafia soll man entweder Verstand oder Moral an der Garderobe abgeben, beides zu behalten geht nicht. Ăbrig bleiben soll nur eine Regierung die macht was sie will mit den Menschen, wie man es in BrĂŒssel gelernt hat. Denn dorthin geht die Reise, Richtung eines anonymen, unkontrollierbaren Apparates namens „EU“, dem man das MĂ€ntelchen „Europa“ umhĂ€ngt.
Dabei kann man dann wieder so tun, als hĂ€tte man in den „Parteien“ die Gabe Kontinente erst so richtig zu erfinden. „Europa“ war noch nie dagewesen, erst seit wir in BrĂŒssel machen können was wir wollen, sieht man aus dem Weltraum was wir geschaffen haben. Von der „Globalisierung“ mal ganz zu schweigen. Vorher sauste da einen Scheibe um die Sonne, oder im Grunde die um uns.
Dieses neue Mittelalter hinter den Fassaden einer hochtechnologischen und nach grundpsychologischen Mustern ĂŒber Jahrhunderte ausgefeilten Propagandawelt, dieses surreale ja und nein bei gleichzeitigem Dementi von beidem, dieses völlig verrĂŒckte Zerstören von allem was einem in die Hand gedrĂŒckt wird, bei immer dem gleichen dĂŒmmlichen LĂ€cheln auf den Lippen, was sich hinter diesen drei Buchstaben „SPD“ verbirgt ist eine surreale, bizarre Welt fĂŒr sich, mit Untertanen welche sie willig fĂŒttern und als Gegenleistung das Opfer ihrer Lebenszeit, ihrer Arbeit und ihrer selbst bringen.
Es ist nicht Fleisch, nicht Blut, schon gar nicht Hirn und niemals Herz, sondern die Manifestation von Kafkas „In der Strafkolonie“ (2), mit seinem Apparat. In diesen wirft sich am Ende der Kommandant selbst und der Reisende, der auf diese abgeschottete Insel kam, flĂŒchtet und verhindert noch, dass die Gefangenen der Insel ihm folgen. So kann man sich die Absetzbewegungen vorstellen, die sich nun rund um die sogenannte „SPD“ und in ihrer Zentrale selbst abspielen.
Die noch nicht kontrollierte oder korrupte Presse, die sich fast vollstĂ€ndig ins Internet geflĂŒchtet hat, sie zerreisst nun den Antrag auf VerlĂ€ngerung der seit 11 Jahren reibungslos ĂŒber die RegierungsbĂŒhne gegangene Schmierenkomödie in der Luft. Das Portal „fix (your) master boot record“ ĂŒber den Versuch des „Kompetenzteams“ von Aussenminister Frank-Walter Steinmeier als surrealer „Kanzlerandidat“ (3):
„Das Team ist eine obskure Mischung aus unfĂ€higen Ministern, Agenda-2010-Aufsteigern und Politikern, die auch innerhalb der CDU oder der FDP ihren Platz finden wĂŒrden. Das Team hat kein Gesicht, keine Botschaft und keine Vision. Frank-Walter Steinmeier hat damit die Sozialdemokratie endgĂŒltig zu Grabe getragen. 19 Gesichter, 19 Politiker, 19 GrĂŒnde, die SPD am 27. September nicht zu wĂ€hlen.“
Der „Aristo Blog“ unter dem Titel „SPD – Soziopathische Partei Deutschlands“ (4):
„Das von Steinmeier vorgestellte Schattenkabinett, ist ein Kabinett des Grauens, das sich in einem Korsett, welches durch die AGENDA 2010 geeschnĂŒrrt wurde, befindet und damit jeder Bewegungsfreiheit beraubt ist..Wer die Folgen seines Handelns nicht abschĂ€tzen kann und auch aus Erfahrungen nichts lernt, hat es auch nicht anders verdient.“
Das „KĂŒchenkabinett“ (5):
„Die Parteistrategen bauen aber auch fĂŒr den immer wahrscheinlicher werdenden Fall einer grandiosen Niederlage vor. Und dabei behilft man sich gleich einer dreifachen Strategie.
Einmal ist das Team mit 19 Mitgliedern bewuĂt ĂŒberdimensioniert worden. Es soll vermieden werden, dass eine Niederlage mit einzelnen Team-Mitgliedern ĂŒber die Ministerriege hinaus verbunden wird. Das Kernteam der Minister wird dann fĂŒr eine Niederlage die Verantwortung ĂŒbernehmen (mĂŒssen), wĂ€hrend alles weitere Personal geschont wird.
Zweitens wurde es vermieden, prominente Parteimitlieder ĂŒber das notwendige MaĂ hinaus in das Team aufzunehmen. Die bekanntesten Namen sind Hubertus Heil und Andrea Nahles. Beide sind ganz bewuĂt auf Positionen gesetzt worden, die im Wahlkampf vermutlich keine tragende Rolle spielen werden.
Drittens wurde eine aussagekrĂ€ftige politische Positionierung ganz absichtsvoll vermieden. Man will der CDU signalisieren, dass ein „Weiter so“ möglich bleibt und gleichzeitig suggerieren, dass VerĂ€nderung durchaus möglich wĂ€re. Allerdings und völlig mutlos erst nach der Wahl. Und auch nur in Form einer VerĂ€nderung durch Niederlage, denn ein Wahlsieg scheint heute genauso fern wie vorgestern.“
Die Berliner Zeitung „Duckhome“ (6):
„Sigmar Gabriel, Hubertus Heil, Andrea Nahles, Olaf Scholz, Peer SteinbrĂŒck, Wolfgang Tiefensee, Heidemarie Wieczorek-Zeul und Brigitte Zypries gehören in kein Kompetenzteam. Sie gehören zum Teil hinter Gittern, aber auf jeden Fall aber nicht in eine sozialdemokratische Partei. Aber sie sind die Garanten fĂŒr die krachende Niederlage der SPD.“
Der „Sprengsatz“ (7) Ă€usserte sich explizit zu einem der vielen, vielen gelungen SchachzĂŒge in der Strafkolonie SPD:
„Der gröĂte Witz ist die Berufung von SPD-GeneralsekretĂ€r Hubertus Heil fĂŒr neue Medien – eine reine Verlegenheitslösung, weil fĂŒr ihn kein anderes Fachgebiet mehr ĂŒbrig war. Das zeigt, wie wenig ernst die SPD das Internet nimmt. Was fĂŒr Gerhard Schröder die Frauen- und Familienpolitik war, ist fĂŒr Steinmeier offenbar das Internet: âGedönsâ.“
„Mein Parteibuch“, die fĂŒr diese einmal geschichtlich zu umgehende Epoche das Wort „Meudalismus“ erfand (8), Ă€usserte sich zur StaatsaffĂ€re um die „Hypo Real Estate“-Immobilienbank, die ja bekanntlich nach Jahren der Klagen ĂŒber zuwenig Geld fĂŒr den gesamten Staat (exemplarisch KindertagesstĂ€tten, UniversitĂ€ten, Kultur, den Behalt ganzer InnenstĂ€dte oder der Deutschen Bahn oder der WĂŒrde des Menschen in Armut) mal eben mit 87 Milliarden Euro an Steuergeldern vollgestopft wurde, nur damit sie nicht pleite ging. Weil Banken nun mal systemrelevant sind:
„Die Bundesregierung und ihre Strippenzieher hatten aber sicher keine Angst vor dem Weltuntergang. Sicher hatten einige davor Angst, dass die HRE ein paar Tage eher pleite ging, und die HypoVereinsbank wegen der FĂŒnfjahresfrist noch nicht aus der Haftung raus wĂ€re und ein paar MilliardĂ€re dann aufgrund ihrer Spekulationen ein paar Milliarden verloren hĂ€tten. Auch kann man annehmen, dass die fĂŒhrenden Köpfe der schwarzen Pest und der VerrĂ€terpartei Angst vor dem Staatsanwalt hatten oder gar davor, wenn die juristischen Ermittlungen wegen Delikten wie Untreue, Betrug oder Konkursverschleppung in der GröĂenordnung von vielen Milliarden Euro politisch unterdrĂŒckt worden wĂ€ren, an LaternenpfĂ€hlen zu enden. Klar, es weiĂ ja auch jeder, dass Angela Merkel zusammen mit Union und FDP-Fraktion zuvor ganz entschieden die Legalisierung der unbegrenzten Verbriefungen von Bilanzschrott gefordert haben, die SPD sich zusammen mit den GrĂŒnen dann beeilt hat, das umzusetzen und die SPD mit dem an der Börse so beliebten Konzept âVerbriefen und vergessenâ geradezu sprichwörtlich ins Bett gegangen ist. Die Details soll nun doch keiner wissen, deshalb stöĂt CSU-Chef Horst Seehofer ja auch mit seiner Forderung, die verrĂ€terischen Akten der Bafin zukĂŒnftig streng geheimzuhalten, auf viel politische Gegenliebe.“
Die systemrelevante Partei der Soziopathen Deutschlands namens „SPD“ hat den BundesbĂŒrgern in 11 Jahren Regierungszeit alles geraubt und kaputt gemacht, was sie nur irgendwie konnte. Das ist nicht nur ihr Sinn und Zweck, das ist auch ihre tiefe Sehnsucht, eine der letzten Emotionen in der Strafkolonie: Sehnsucht nach der Qual der Anderen, fest verwoben mit Gehorsam und Irrsinn als Zeitvertreib ohne Entkommen.
Nun wird die Insel SPD im Meer ersaufen. Was fĂŒr ein GlĂŒck fĂŒr die Menschheit.
(…)
Quellen:
(1) http://www.zeit.de/online/2006/20/Schreiner
(2) http://de.wikipedia.org/wiki/In_der_Strafkolonie
(3) http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Meudalismus
(4) http://aristo.excusado.net/comments.php?y=09&m=07&entry=entry090731-175853
(5) http://www.kuechenkabinett.org/2009/07/keine-gnade-fur-die-spd.html
(6) http://www.duckhome.de/tb/archives/6942-Das-Inkompetenzteam-der-SPD.html
(7) http://www.sprengsatz.de/?p=1682
(8) http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Meudalismus
(9) http://www.mein-parteibuch.com/blog/2009/08/01/was-die-deutsche-regierung-nicht-alles-macht-um-die-macht-zu-behalten/
