DAS DEUTSCHE PARLAMENTSHEER: NATO im Tintenfass

Alle AWACS-Flüge über Kriegsgebiete der Erde müssen durch das deutsche Parlament genehmigt werden Karlsruhe: Vor dem Bundesverfassungsgerichtshof hatte für die Exekutive „Generalleutnant Dora in der mündlichen Verhandlung erläutert, dass ein Abzug der deutschen Soldaten aus dem AWACS-Verband der NATO faktisch nicht möglich sei. Angesichts der zahlenmäßigen Beteiligung der Bundesrepublik Deutschland und der stets zwischen Deutschland und den USA alternierenden Kommandogewalt sei eine Beendigung der deutschen Mitwirkung eine rein hypothetische Option. Ohne die gesamte AWACS-Truppe und ihren Einsatz in Frage zu stellen und die NATO damit zu zwingen, die gesamte Operation einzustellen, sei ein Abzug der deutschen Soldaten nicht möglich“, so der 2.Senat in seinem Urteil 2 BvE 1/03.

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Tagesschau wie früher

Ein demokratischer Rückfall in alte Zeiten anlässlich der Entscheidung des Verfassungsgerichtes zur Parlamentsarmee ARD-Hauptstadtstudio Berlin: Was sie der Redakteurin Eva Corell gespritzt haben, man weiss es nicht. Aber heutzutage ist sowas eigentlich verboten. Regierungsschelte und so, Sie verstehen das. Aber neben der 5 jahre zu spät kommenden Entscheidung der Blitzmerker in Karlsruhe gegen die Blitzkrieger von rot-grün war auch der Kommentar des immer noch öffentlich-rechtlichen Restbestandes der Konzernmedienwüste eine ebenso lang überfällige wie klassische Reminiszenz an die gute alte Zeit.

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Das Obama-Clinton-Arrangement

Es wird auf einen Deal der beiden Wahlkampfmaschinen gegen John McCain hinauslaufen USA: Mit dem klaren Sieg Obamas gegen Clinton in North Carolina scheint, trotz Clintons knappem Sieg in Indiana, das Rennen bei den US-„Demokraten“ in der Tat gelaufen. Hillary Clinton kann ohne ihre Stimmen von Florida und Michigan – die von der demokratischen Partei aus formalen Gründen nicht gewertet wurden – nicht mehr US-Präsidentin werden. Was sie aber in jedem Fall werden kann, und genau dafür zieht sie immer noch in den Wahlkampf, ist Vizepräsidentin oder Teil der nächsten US-Regierung, etwa als Verteidigungsministerin. Die Aussichten auf ein Ende des Krieges von Amerika gegen sich selbst und den Rest der Welt sind dadurch allerdings nicht zwingend gewachsen.

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Bis heute weiß man nicht,…

…wo Risiken schlummern. So Ausschnitte von Zitaten Josef Ackermanns zum Thema „Deutsche-Bank-Chef sagt Ende der Krise voraus“ 1). Es ist erstaunlich, welche Flexibilität unsere „Finanzspezialisten“ an den Tag legen – das Spektrum reicht von Zockern bis hin zu Wahrsagern. Natürlich mit entsprechenden Freiräumen, wie „wenn dann“ mit allen logischen Konsequenzen, wie „wenn nicht, dann nicht“. Man tastet sich so langsam an die selbsterzeugte Wahrheit heran und tut dann immer so unschuldig, wenn man von der selben überrascht wird.

Bundes-CDU: "Sicherheitsstrategie" gar nicht ernstgemeint, vertagt bis 2009

Die Unionsfraktion erklärt ihre „Sicherheitsstrategie für Deutschland“ als gescheitert, bevor sie veröffentlicht ist Berlin: Man muss sich das mal vorstellen… Die Aufregung in allen politischen Lagern über die CDU-Forderung nach innerer und äusserer Kriegführung, neuen US-Raketen in Deutschland und einem „Nationalen Sicherheitsrat“ nach US-Vorbild habe sich „kaum gelohnt“, so ein CDU- Bundestagsabgeordneter heute Nachmittag zu Freunden bei der Presse, „weil am Ende dieser Woche erst mal alles wegen der Wiedervorlage 2009 vergessen sein wird“.

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Appell an Berliner Abgeordnete: Wasser-Verträge mit RWE offenlegen

Der „Berliner Wassertisch“ müht sich um den Rückkauf der „Berliner Wasserbetriebe“  Berlin: Mit der Unterstützung von Bündnispartnern wie der Verbraucherzentrale Berlin, der GRÜNEN LIGA BERLIN, dem Verband der Deutschen Grundstücksnutzer (VDGN), dem Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungs­unter­nehmen e.V. (BBU), der IG BAU, Mehr Demokratie e.V., Berliner Mieterorganisationen, attac, Umwelt­or­ganisationen und vielen anderen hatte der „Berliner Wassertisch“ (mit nur einem Etat von 7000 Euro ausgestattet) im Juni 2007 das Volksbegehren „Unser Wasser“ unter dem Titel „Schluss mit Geheimverträgen – Wir Berliner wollen unser Wasser zurück“ gestartet.

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