Erstes bundesweites Aktionscamp in Stuttgart beginnt heute

Camp Baustopp: Widerstand gegen Programm „Stuttgart 21“ (S21) Der Rücktritt von Hany Azer hat die Protestbewegung aufs Neue gestärkt. Der Bauleiter hat die Konsequenzen aus der Risikoanalyse gezogen, die unter seiner Leitung erstellt wurde, und das sinkende Schiff Stuttgart 21 verlassen. Damit sehen wir im heute beginnenden Camp Baustopp selber machen den Anfang vom endgültigen Aus von Stuttgart 21. Unter diesem Motto organisieren die Parkschützer gemeinsam mit Robin Wood und den Anstiftern das erste bundesweite Aktionscamp in Stuttgart-Mühlhausen.

Campus Stuttgart wird „Checkpoint Music“: Neue Mukke braucht das Land

Die Studierenden der MHMK (Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation) richten am 30. Juni 2011 einen einzigartigen Bandcontest am Campus Stuttgart aus. Unter dem Claim „Neue Mukke braucht das Land“ richten MHMK-Studierende des 3. und 4. Semesters dieses Jahr erstmals den „Checkpoint Music“ Bandcontest aus. Die Bewerbungsfrist für die Bands läuft noch bis zum 30. Mai (verlängert). Seriosität, Nachhaltigkeit, Spaß an Musik und der Mut neue Wege zu beschreiten, das sind die Eckpfeiler von Checkpoint Music.

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Workshops Guerilla TV – Aktionscamp Baustopp selber machen

Stuttgart: Aktivisten des Livestreaming Projekts www.cams21.de führen im Rahmen des Bundesweiten Aktionscamps Baustopp selber machen (www.baustopp-selber-machen.de) mehrere Workshops zum Thema Guerilla TV durch. Ziel der Workshops soll es sein, interessierte Bürger zu informieren und eine Hilfestellung zu geben, wie die neue Widerstandsform Livestreaming im Internet für eigene Aktionen angewendet werden kann.

Kühlen Briten droht heisser Sommer: Massenstreiks bis Herbst möglich

Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Lehre in Grossbritannien werden dafür sorgen, dass die Regierung in der nächsten Zeit nicht mehr aus dem Schwitzen herauskommt. Die Vertreter von mehr als 800000 Angestellten drohten mit koordinierten landesweiten Streiks vom 30. Juni bis zum Herbst. Die vier britischen Gewerkschaften National Union of Teachers (NUT), Public and Commercial Services (PCS), University and College Union (UCU) und Association of Teachers and Lecturers (ATL) haben sich zu einem breiten Bündnis zusammen geschlossen.

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Der Washingtoner Konsens ist gebrochen

Eine Analyse über Hintergründe zum Fall Strauss-Kahn, zur vermeintlichen Schuldenkrise in den USA, das Scheitern der „Globalisierung“ und gänzlich neue Zeiten. Vorgestern besuchte Timothy F. Geithner den recht vornehmen Harvard Club of New York. Dort forderte der Finanzminister der USA den Gouverneursrat des Internationalen Währungsfonds (IWF) auf, zu einer Sondersitzung zusammen zu treten und anstelle vom inhaftierten Dominique Strauss-Kahn einen neuen Managing Director zu wählen. Im typischen Amtszynismus verkündete Geithner zur Strauss-Kahn-Affäre (1): „Ich kann zur der Sache keinen Kommentar abgeben, aber (Strauss-Kahn) ist offensichtlich nicht in der Position den IWF zu leiten und es ist wichtig, dass das Board (Anm.: „Board of Governors“, Gouverneursrat) formell jemanden für eine Interims-Periode an die Stelle setzt, der als Direktor („Managing Director„, IWF-Direktor) fungiert.“ Entgegen landläufiger Meinung ist die „Sonderorganisation“ der „Organisation der Vereinten Nationen“ (UNO) vor der UNO gegründet worden. Die UNO Charta wurde am 26. Juni 1945 in San Francisco unterzeichnet. Der IWF dagegen entstand mit den Bretton-Woods-Verträgen am 22.Juli 1944 durch die 2.Weltkriegs-Alliierten von 44 Staaten unter der Leitung der USA, Großbritanniens und Frankreichs. Witzigerweise schuf Bretton Woods auch die IBRD, die „International Bank for Reconstruction and Development“. Es gab da kürzlich einen Anlass, sich dessen mal wieder bewusst zu…