Kakophonischer Trauermarsch zum Verfassungs-Piraten-Gipfel
Teil 2: Neuauflage „MS Hansa Stavanger“ – Selbstplagiat deutscher Reedereien und deutscher Dienste
Zum “Anti-Piraten-Gipfel” im Wirtschaftsministerium zur Ă„nderung des Grundgesetzes fĂĽr den Einsatz von „Anti-Terror”-Sondereinheiten der Bundespolizei GSG 9 unter FĂĽhrung des Bundesinnenministeriums zum Schutz der deutschen Handelsflotte, die zu 80 Prozent unter Billigflaggen um die Welt schippert und lohnkostensparenden Faktoren namens Arbeitsnehmer aus Drittländern anheuert, gibt es die dafĂĽr dringend benötigte passende Begleitmusik.
Diese Meldung jagt erwartungsgemäss heute das Treffen untermalend laut um Aufmerksamkeit quietschend wie eine Zeitungsente durch alle Presseagenturen und Redaktionsstuben (1):
„Piraten haben vor Somalia erneut ein deutsches Handelsschiff gekapert. Die Bremer Beluga Reederei bestätigt, dass es sich dabei um ein Schiff ihrer Flotte handelt. Weitere Einzelheiten könne man noch nicht nennen, heisst es.“
Marine-Inspekteur Konteradmiral Axel Schimpf schmetterte ohnmächtig am 24.Januar 2011 wie die Rohrspatzen aus allen Kanonenlöchern (2):
“Die Marine hätte die Fähigkeiten einzuspringen – und würde es auch. Doch sie darf es aufgrund der Verfassungslage nicht. “Da ist viel nachzuholen”, sagt Schimpf.”
Einen weiteren Kommentar dĂĽrfte man sich ĂĽber dieses gemeinsame Konzert des Lumpenpacks zur Beerdigung eines Teils der Verfassung vorerst ersparen, dass nach dem Motto vorgeht, „erst versenken und dann Ăśberlebende bergen.“
Artikel zum Thema
24.01.2011 Gipfel der Verfassungs-Piraten
24.01.2011 Schimpf-Kanonade voraus: Marine-Inspekteur passt das Grundgesetz nicht
Quellen:
(1) http://www.zeit.de/news-012011/25/iptc-hfk-20110125-50-28346190xml
(2) http://www.radio-utopie.de/2011/01/24/schimpf-kanonade-voraus-marine-inspekteur-passt-das-grundgesetz-nicht/