« Ein innerer Republikparteitag | Home | panem et circenses: spanischer Generalstreik muss bis 29.September warten »
US-amerikanischer Priester-Samurai auf dem Weg zu Osama Bin Laden
Von petrapez | 15.Juni 2010

(Foto: Falkner beim Einsatz mit einem Falken auf der McGuire Air Force Base in New Jersey/USA, US-Regierung/Wikipedia)
Der Kalifornier Gary Brooks Faulkner hatte eine gute Idee:
Um diesen einsamen Weltkrieg der Vereinigten Staaten gegen den Rest der Welt zu beenden, gürtete er sich ein Schwert um, steckte einen Colt nach Westernmanier ins Beinhalfter und bewaffnete sich mit christlichen religiösen Büchern, um den Mann zu suchen, wegen dem die ganze Welt verrückt spielt.
Diesen Irrsinn hatte er gründlich satt und mit dem Vorsatz, Bin Laden mit der Kraft des Wortes und notfalls mit Gewalt zu bekehren, wollte er seiner Regierung dabei helfen. Um keine Zeit mit Abwarten in dunklen Nächten zu verlieren, nahm der Zweiundfünfzigjährige noch Nachtsichtgeräte auf seine grosse Tour ins Gebirge mit.
Man stelle sich einmal vor, alle sechs Milliarden Menschen kämen auf die gleiche Idee, weil sie diesem Elend ein Ende bereiten wollen und würden in alle Staaten ausschwärmen, von denen die US-Denkpanzer vermuten, dass sich dort die Al-Quaida tummeln würde – die reinste Völkerwanderung, und das Gute daran wären die vielen multikulturellen Kontakte, die so entstehen würden. Plötzlich würden die Menschen feststellen, wie gut man sich doch eigentlich versteht und den Generälen samt ihren Befehlsempfängern zu Hause die totale Ausgangssperre verordnen.
Das Schicksal hat es nicht gut mit diesem sorgfältig ausgerüsteten Falkner gemeint. An der Grenze zu Afghanistan wurde er auf pakistanischen Boden von der Polizei aufgelesen.
Mumtaz Ahmed, ein lokaler Polizeichef berichtete, Faulkner wurde im Grenzgebiet zur Nuristan-Provinz in Afghanistan zu Fuss angetroffen. Der einsame Kreurritter hätte der Polizei erzählt, dass er schon seit 9/11 nach dem von den USA am meisten gesuchtesten Mann Ausschau halten würde und die Gegend mehrere Male zuvor durchstreift hätte.
Laut Ahmed hatte Faulkner der Polizei erzählt, dass er nicht die Absicht hatte, bin Laden zu töten. Doch die Polizeibeamten würden annehmen, dass er bin Laden töten wollte aufgrund der Waffen, die er trug.
US-Botschaftsprecher Richard Snelsire konnte nicht bestätigen, dass Faulkner festgenommen worden war, sagte aber, dass das Konsulat in Peshawar eine Benachrichtigung über die Festnahme eines amerikanischen Staatsbürgers habe. Snelsire sagte, sie würden “versuchen, mehr Details zu bekommen und dass man hoffe, konsularischen Zugang zu dem Individuum zu bekommen.”
Pakistan und die USA können gern hier einander vormachen, dem Märchenonkel zu glauben und ihm gegebenenfalls das Attest “geistig verwirrt” auf die Stirn stempeln, um weiteren unangenehmen Fragen auszuweichen.
Die einfachste und ehrlichste Version in diesem Fall wäre doch zu berichten, dass man einen mutmasslichen Spion in Diensten eines US-Geheimdienstes, einen Elitesoldaten oder einen US-Söldner auf unbekannter Terrormission geschnappt hat – aber das wäre für CNN vielleicht eine Überforderung gewesen.
Immerhin liess der Sender den Bruder des Verhafteten, Scott Faulkner zu Wort kommen, der die Missionarsvariante Lügen straft:
“Mein Bruder ist nicht verrückt. Er ist sehr intelligent und liebt sein Land und er hat nicht vergessen, was Osama diesem Land angetan hat,”
Scott Faulkner verriet, dass sein Bruder, der nach Colorado übergesiedelt war, für einen unabhängigen Auftragsnehmer arbeitet.
Das wird man nun versuchen, herunterzuspielen und den unglücklichen Agentenzugriff ins Lächerliche zu ziehen.
Die US-Regierung könnte den Fall auch in gewohnter Weise ausschlachten und den Kalifornier demnächst der Mitgliedschaft in einer radikalen militanten Gruppe andichten – solche Männer braucht das Pentagon-Land.
Auf alle Fälle hat man geschickt das Gespenst Osama bin Laden erneut ins Lichte der Öffentlichkeit gerückt, ohne sich diesmal die Mühe machen zu müssen, aufwendige Videobotschaften zu produzieren, die Computerfreaks doch wieder gleich als Eigenproduktion entlarven würden.
Artikel zum Thema
15.05.2010 Pakistanischer Innenminister Malik sperrt alle “ausländischen Elemente” von Untersuchung zum Times Square-Attentäter aus
15.03.2010 Gelder für illegales Spionage-Netzwerk von US-Militär abgezweigt
24.12.2009 Über 1 Million US-geführte Soldaten und Söldner in Irak und Afganistan
20.09.2009 General Petraeus baut sich eigenen Geheimdienst in Afghanistan/Pakistan auf
Quelle: http://edition.cnn.com/2010/WORLD/asiapcf/06/15/pakistan.us.detention/
Topics: Kommentar | 6 Kommentare »
* * */
















15.Juni 2010 at 19:45
Aber gestern abend gab es doch eine Audio-Botschaft von Bin Laden, in der er droht, Amerikaner umzubringen, falls Scheich Mohammed zum Tode verurteilt wird. Bitte unbedingt die Bilder-Galerie auf welt online “die Gründer von Al Kaida” ansehen.
Wie bewerten Sie den Kommentar?
0
0
15.Juni 2010 at 22:36
Bin Laden ist nur ein vorgenschobener Sündenbock und lange tot..Die Führung der USA sind die Wahren Verbrecher und verarschen die ganze Welt mit Wissen und Einverständniss der genauso verbrecherischen Westlich Welt.
Wie bewerten Sie den Kommentar?
0
0
15.Juni 2010 at 23:58
Spinner.
Wieso laufen alle Trottel immernoch dieser Chimäre vom bärtigen Osama hinterher, der seit Dezember 2001 längst an Nierenversagen starb.
Oh Mann, wie blöd kann man eigentlich sein.
Ich sah mal ein Video von amerikanischen Waffenfreunden bei einer Schießveranstaltung, wo sie eine Bin-Laden-Puppe von einem Geländewagen ziehen ließen und die Puppe mit ihren Knarren durchlöcherten.
Die wissen nicht, dass Bush & Co. nicht nur 9/11 gemacht haben sondern ihnen auch noch die Verfassung und die Waffen wegnehmen wollen. Volltrottel. So wie die gutgläubigen Deutschen, die damals Hitler hinterhergelaufen sind weil er so stark reden konnte und immer brav gescheitelt war, wie es sich damals gehörte.
Trottel finden sich immer, weil sie auf die aalglatten Krawattenträger reinfallen, die ihnen Quatsch mit Soße erzählen ohne dabei vor Lachen umzufallen.
VOLLIDIOTEN!
Übrigens, die Meldung vom Rohstoffreichtum in Afghanistan war Wunderwaffen-Propagandamüll von unseren geliebten (…)medien.
Wie bewerten Sie den Kommentar?
0
0
16.Juni 2010 at 04:31
[...] und Dank an: petrapez – Radio Utopie Sorgen Sie für die Verbreitung dieses Artikels und speichern Sie diesen unter folgenden [...]
Wie bewerten Sie den Kommentar?
0
0
16.Juni 2010 at 08:35
@prophecy
Keine Wunderwaffenpropaganda sondern einfach nur Kriegspropaganda. Das in Afghanistan großer Reichtum schlummert wusste man schon vor 40 Jahren. Und dieses Gammelfleisch hat man nun nen bissl hübsch gemacht und verkauft uns es als neu.
http://www.infowars.com/afghanistan-mineral-riches-story-is-war-propaganda/
Wie bewerten Sie den Kommentar?
0
0
16.Juni 2010 at 22:12
USAma ibn Ladin bitte, und der Märchenonkel heißt wirklich so, auch wenn USAma gelegentlich klein geschrieben wird bei “unserem” aLadin. A-ladin dieser Emmanuel Goldstein als Gründer eine Terrorgruppe namens Kloschüssel!
Glaub ich wenn der zionistische IDF oder Mossad sich in >sieben Armleuchter< umbenennt!
Wie bewerten Sie den Kommentar?
0
0