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Afghanistan verbietet Berichterstattung über Taliban-Angriffe
Von petrapez | 1.März 2010
Dokumentationen der Presse von Attentaten sind vom Geheimdienst NDS unerwünscht
Die afghanische Regierung in Kabul hat am 1.März ab sofort ein Verbot für die Presse verhängt, über Sebstmordanschläge im Land zu berichten. Dies gelte für alle Journalisten, sowohl für die inn- sowie die ausländischen Reporter.
Derartige erfolgreich durchgeführten Anschläge würden Islamisten ermutigen, diesen Beispielen zu folgen. Mit der Verwendung des Wortes “Islamisten” wird unbewusst oder bewusst zugegeben, dass hinter diesen Attentaten nicht immer nur die “Taliban” stehen.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters heute mitteilte, benötigen die Journalisten eine Drehgenehmigung des afghanischen Geheimdienstes National Directorate of Security (NDS), wenn sie über die Folgen von Anschlägen berichten wollen. (1)
Presseteams, die während gerade stattfindenden Attentaten zufälligerweise vor Ort sind und das Geschehen live filmen, werden festgehalten und ihre Filmausrüstung wird beschlagnahmt, hiess es.
Das Verbot, uneingeschränkt zu berichten, bezieht sich demnach auch auf Fernsehübertragungen aus einer gewissen Entfernung vom Geschehen, hiess es. (2)
“Die Live-Berichterstattung bietet keine Vorteile für die Regierung, jedoch werden die Feinde Afghanistans ermutigt.”
hätte NDS-Sprecher Saeed Ansari diese Massnahme begründet.
Die Geheimdienstbehörde bestellte eine Gruppe von Journalisten ein, damit dieses neue Verbot in ihren Blättern verkündet wird.
Bürgerrechtsgruppen und die Vertreter der Presse kritisierten dieses Vorgehen, denn es würde der Öffentlichkeit wichtige Informationen über die Sicherheitslage während der Angriffe vorenthalten.
“Eine solche Entscheidung hindert die Öffentlichkeit daran, genaue Informationen über jedes Ereignis zu erhalten.”
sagte Abdul Hameed Mubarez, Leiter der Afghan National Media Union, die afghanische Journalisten, die sich beschweren, vor Schikanen durch die Behörden zu schützen versucht.
Laila Noori, zuständig für Medienangelegenheiten bei Afghanistan Rights Monitor sagte
“Die Leute wollen alle Fakten, wenn sicherheitsrelevante Ereignisse stattfinden, wissen.”
Ein ganz wichtiges Argument des Verbotes des Dokumentierens wurde nicht öffentlich erwähnt, dass aber durchaus einiges Gewicht haben dürfte.
Die Filmaufnahmen könnten unter Umständen die offiziellen Mitteilungen der Regierung, dass es sich um einen Talibanangriff gehandelt habe, Lügen strafen und über die jeweils wirklichen Hintermänner und die Art der Durchführung eines Attentats ungebetene Beweismittel in die Öffentlichkeit dringen lassen, so unter anderem, warum gerade wieder einmal keine Sicherheitskräfte an sensiblen Objekten auf Posten standen.
Man sollte doch annehmen, dass es auf den aufgenommenen Filmen und Fotos Hinweise über mögliche Mithelfer zu entdecken gäbe – diese Möglichkeit lässt sich der NDS mit seinem Verbot entgehen. Er wird seine Gründe und diese sicherlich auch gut abgewogen haben…
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Das Attentat in Kabul erfolgte durch “Bewaffnete in Polizeiuniformen”. Die NATO-Besatzungstruppen taten nichts. Sagen sie.
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28.10.2009 NYT: Karzais Bruder organisiert als CIA-Agent Todesschwadronen aus altem “Taliban”-Hauptquartier
Quellen:
(1) http://www.reuters.com/article/idUSSGE6200CS20100301
(2) http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE6200EW20100301
Topics: Militär und Krieg | 5 Kommentare »
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2.März 2010 at 01:53
Es gab einmal eine “Wochenschau” der damaligen Kriegspropaganda und ein Verbot der Anfertigung von Fotos von zerstörten Heimatstädten durch das Volk. Die “Presse” war in der Hand der Diktatur. Frontbilder durch Soldaten waren verboten. Einst 1939 bis 1945……….Später war das Volk(!) ein Schurkenvolk, welches den Krieg gemacht hat. Das hängt nun schon der 4. Generation als moralische “Last” an (so wird es noch häufig interpretiert) Ihr seid doch immer die bösen Verbrecher, Ihr das Volk, nicht die wahren Verursacher. Diese bestimmen was Wahrheit sein soll. Kriegsabläufe werden mit Schauspielern inszeniert und zur Volksverdummung in den Nachrichten vorgeführt. Man windet sich wie ein Aal bei einer Darstellung nach der Ermordung von Menschen (mit Wortfalschdarstellungen “Verteidigung” “Terrorbekämpfung”. Wiedereinmal sind wir nahe am Abgrund. Die Friedensengel morden. Abscheu den Befürwortern bei der Abstimmung im Parlament. Abscheu den Waffenproduzenten, die mit unseren Steuergeldern reich werden und den Tod produzieren. Erstickt am Geld Ihr Bestien. Abscheu den machtgeilen Imperatoren.
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2.März 2010 at 08:28
Nicht dumm die Afghanen: Warum ?
keine Anschläge – das bedeutet Sicherheit – Sicherheit stellt die weitere Präsenz ausländischer Truppen in Frage
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2.März 2010 at 16:06
Ob die das so ganz ohne CIA- und MI5-Anschläge schaffen, da in Afghanistan?
Ab und zu sind mal die NATOGERMANEN dran.
Bestimmt ist wieder eine BLÖD-Zeitungs-Kamera life vor Ort und filmt das Abschlachten!
http://www.youtube.com/watch?v=kijqe-yMSXM
Damit noch mehr Soldaten von den deutschen Volkszer-Tretern abgesegnet werden.
Klappt doch.
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2.März 2010 at 20:12
Die moralisch kaputten Terrorstaaten USA, Israel, England und andere müssen durch das Volk vor weiteren Angriffskriegen abgehalten werden.
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2.März 2010 at 21:41
Das Lügengerede der US-Regierung ist wirklich nicht mehr zu ertragen. Die Regierung terrorisiert die ganze Welt und zawr in mehrfacher Hinsicht und erzählt ständig das Gegenteil. Durch keine Regierung weltweit kamen mehr Menschen ums Leben, als durch die USA, seit den letzten 65 Jahren.
http://rt.com/Politics/2010-02-27/iran-sunni-insurgent-arrest.html
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