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Indien: Regierung verkündete Entscheidung zum kommerziellen Anbau der gentechnisch veränderten Aubergine
Von petrapez | 9.Februar 2010

Die Entscheidung über den kommerziellen Anbau der gentechnisch veränderten Aubergine des Konzerns Monsanto auf indischen Feldern ist am Dienstag, den 9.Februar gefallen.
(Foto: Horst Frank/Wikipedia)
Die Freunde dieser Feldfrucht können aufatmen und beruhigt weiterhin ihr Lieblingsgericht in Ruhe geniessen. Auch in Zukunft wird dieses selbsttoxinproduzierende verseuchte gentechnische Gemüse auf die Versuchsfelder verbannt bleiben.
Die indische Regierung hatte im Vorfeld Konsultationen mit Landwirten, Wissenschaftlern, Umweltorganisationen und den Landwirtschaftsministern der einzelnen Bundesstaaten durchgeführt, die die Unbedenklichkeit des Anbaus als Nahrungsmittel dieses künstlichen Produktes der Biotechfirma widerlegen und so die Ablehnung der Einführung herbeiführen konnten. Zahlreiche Verbraucher hatten sich mit starken Protesten und Demonstrationen angeschlossen und ihren Unmut sehr deutlich kundgetan.
Die indische Regierung verlangt nun weiterführende Untersuchungen über die Auswirkungen des gentechnischen Gemüses auf den Organismus und die Umwelt ehe eine Zulassung erfolgen könne.
Dr. Vijayan, Vorsitzender des Kerala State Biodiversität Board sagte, dass der Staatsminister für Umwelt und Wald, Jairam Ramesh, Indien vor einer Katastrophe bewahrt hätte. Er forderte, dass der indische Staat ein Moratorium für alle Feldfrüchte über einen Zeitraum von fünfzig Jahren verhängen soll.
“Lassen Sie uns erst verfolgen, was in den USA, Kanada und in anderen Ländern, in denen genetisch veränderte Kulturen angebaut werden, für Erfahrungen gesammelt werden und wenn nachgewiesen wird, dass diese Kulturen mit Vorteilen verbunden sind, dann können wir sie sehr gut übernehmen.”
Das Beispiel aus Indien zeigt, dass sich der Widerstand gegen die Einführung von gentechnisch verändertem Saatgut lohnt, auch wenn der eine oder andere Politiker seine Entscheidung nicht nach innerer Überzeugung treffen sondern auf die Gunst der Wählerstimmen schielen wird.
Wer jetzt Appetit auf ein köstliches Auberginengericht bekommen hat, dessen Zutaten noch natürlichen Ursprungs sind, wird unter diesen 224 zur Auswahl stehenden bestimmt das Passende für sich und seine Gäste finden.
Artikel zum Thema
06.02.2010 Toxin-verseuchte Nahrungs- und Futtermittel – Gentechnik, der Weg zur Grünen Hölle
Quelle: http://beta.thehindu.com/news/cities/Kochi/article103961.ece
Topics: Ökologie, Medizin, Gesundheit | 5 Kommentare »




10.Februar 2010 at 1:18 am
Hurra.
Wo sind nun unsere Mails und Anrufe bei den Bioterroristen in Ministerämtern und bei den Bürgerverkäufern in Brüssel? Tun wir´s!
Diese nette, diplomatische Absage an die profitorientierten Nahrungszentralisten, Eugeniker, Bauernvernichter und Codex-Alimentarius – Faschos von Monsanto, US-Verteidigungsministerium, Syngenta, KWS & Co. ist beispielhaft und es ist peinlich, dass uns soetwas aus Indien vorgeturnt werden muss.
Sorgt bitte für Ohren- und Mailklingeln bei Euren Politikern, sprecht Leute aus den Bauernverbänden und Bauern an, damit die sich auch bewegen.
Einfachste Frage: Wie kommt es, dass Kantinen bei Monsanto usw., in den Parlamenten, bei den Parlamentariern daheim nicht ausschliesslich diese unglaubliche, den Welthunger besiegende SUPERNAHRUNG auf den Tisch bringen? Hmmm?
Wie? Könnte es sein, dass dem Gendreckfrass keine der erwähnten Majestäten traut? Wieso denn nicht? Heimlich F. William Engdahl oder Jean Ziegler gelesen und auch noch verstanden?
Wenn die Majestäten das Superfutter nicht selber konsequent als dass konsumieren als was sie es uns verkaufen wollen, könnte der unbefangene Betrachter da auf irgendwelche komischen Gedanken kommen? Dafür sein und nicht selber futtern, was bleibt denn da noch für ein ketzerischer Schluss des Konsumenten und Wählers?
Liebe Grüße ans Team und die Leser,
Idefix
10.Februar 2010 at 7:52 am
Hat Monsanto in Indien noch nicht genug verbrochen ?
War da nicht mal etwas mit der Baumwolle ?
Hat man damit nicht die Bauern in den Ruin und Selbstmord getrieben.
Die indische Regierung verkauft ihre Bauern an Monsanto.
Die Geschäfte der Inder mit der Amis nehmen schon besondere Formen an.
Normaler Weise müssten die Inder von der Bevormundung doch eigentlich die Schnauze voll haben.
Wie lange haben sie gebraucht um englische Bande los zu werden.
Alles schon vergessen ?
Der alte Gandhi dürfte sich wohl im Grab herumdrehen.
10.Februar 2010 at 10:16 am
Gerade in Indien hat sich heraus gestellt, das die Gen Aussaat von Weizen, Reis, etc. nichts bringen und sogar nach jahren teurer sind. siehe auch USA, wo Tausende von Hektar Land heute nicht mehr Landwirtschaftlich genutzt werden können und nach einigen Jahren braucht man sogar mehr Insekten Gifte.
10.Februar 2010 at 11:59 am
Man sollte diese Monsanto dreimal täglich mit ihrem eigenen Gift besprühen.
Das wirkt zuverlässig gegen Nahrungsverbrecher.
Und das ist auch der einzig sinnvolle Einsatzzweck.
http://de.wikipedia.org/wiki/Roundup
10.Februar 2010 at 10:13 pm
Die indischen Bauern haben bereits üble Erfahrungen mit der genmanipulierten Baumwolle von MONSANTO machen müssen und sollten gefeit sein gegen alle weiteren Versuche dieses Konzerns, die indische Landwirtschaft unter seine Kontrolle zu bringen.
Erfahrungen aus den USA und Kanada sind ebenfals so schlecht, daß die EU die Finger von den Produkten von Monsanto lassen sollte.
mit freundlichen Grüßen