Haaretz Verlag: Selbstzensur ist grösste Bedrohung fĂŒr die Pressefreiheit

Amos Schocken erzĂ€hlt auf der Konferenz, die von der französischen Botschaft in Israel in Zusammenarbeit mit Haaretz gesponsert wurde, dass viele Journalisten ĂŒber die Entfremdung zu ihren Lesern beunruhigt sind. Der Verleger Amos Schocken des Haaretz, einer liberalen Zeitung in Israel, warnte Montag, den 31.Mai, dass die Selbstzensur in den israelischen Medien die grösste Bedrohung fĂŒr die Freiheit der Presse darstellt.

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Ohne mich!

EIN JAHR vor dem Oslo-Abkommen hatte ich mit Yasser Arafat ein Treffen in Tunis. Er war sehr neugierig, von mir ĂŒber Yitzhak Rabin zu hören, der gerade zum MinisterprĂ€sidenten gewĂ€hlt worden war.

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„Wo sind alle Freundschaften geblieben…“

NACH EINEM chinesischen Sprichwort kann eine Person, der auf der Straße gesagt wird, sie sei betrunken, lachen, wenn ihr eine zweite Person sagt, sie sei betrunken, sollte sie darĂŒber nachdenken; wenn eine dritte Person ihr aber dasselbe sagt, sollte sie nach Hause gehen und ihren Rausch ausschlafen.

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Der schlĂŒpfrige Abhang

NATÜRLICH ist es die Schuld des Richters Richard Goldstone. Ihm muss man die Schuld geben, er ist an allen unangenehmen Problemen schuld, mit denen wir uns jetzt auseinander setzen mĂŒssen. Er ist schuld an den Schwierigkeiten, die wir sowohl mit der UN in New York als auch in Genf haben. Schuld an der Verschwörung, die darauf abzielt, unsere politischen und militĂ€rischen FĂŒhrer vor das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag zu stellen; schuld an der Krise zwischen der TĂŒrkei und uns; schuld an den vielen Initiativen in aller Welt, die einen Boykott Israels organisieren.

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