Stuttgart: Kein Großeinsatz der Polizei für ein gescheitertes Projekt!

Stuttgart: Polizei und Bahn haben Baumaßnahmen und einen Polizeieinsatz fĂźr Stuttgart 21 angekĂźndigt, obwohl dieses Projekt als gescheitert betrachtet werden muss. Nach Informationen der ParkschĂźtzer ist ein Großeinsatz geplant, vergleichbar mit dem vom 30.9.2010, als die Polizei mit bis zu 3.000 Beamten und Wasserwerfern vollkommen unverhältnismäßig gegen S21-Gegner vorging. Ab Sonntag Abend werden wieder zahlreiche ParkschĂźtzer im Park sein, vor allem rund um den sogenannten ‚FeldherrenhĂźgel‘ neben dem Biergarten. Dort sollen Rohre fĂźr die Grundwasserabsenkung unterirdisch durch den Schlossgarten verlegt werden. Die ParkschĂźtzer wenden sich entschieden gegen jeden weiteren Polizeieinsatz und gegen jede weitere Eskalation fĂźr das Projekt Stuttgart 21.

Recht und Gesetz mĂźssen endlich auch fĂźr S21 gelten

Ingenieure reichen Beschwerde beim Eisenbahnbundesamt ein Stuttgart: Beim Grundwassermanagement für Stuttgart 21 wird nach wie vor mit rostenden Stahlrohren gearbeitet – obwohl der Rost nicht grundwasserverträglich ist und der Einsatz solcher Rohre im Planfeststellungsbeschluss ausdrücklich untersagt ist. So darf nicht weiter gebaut werden; dafür hat die Bahn kein Baurecht!

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Frieden fĂźr Stuttgart

Heiner Geißler: „S21 ist ausdiskutiert“ Unter dem Titel „Frieden fĂźr Stuttgart“ hat Heiner Geißler einen Kompromissvorschlag vorgelegt. Wenn das Projekt „Frieden fĂźr Stuttgart“ eine Chance haben soll, dann muss nun zuallererst sichergestellt werden, dass es im Namen von S21 zu keinen weiteren ZerstĂśrungen kommt. Der SĂźdflĂźgel darf nicht weiter angetastet werden, der Schlossgarten erst recht nicht. Und die Bahn darf auch nicht durch teure Auftragsvergaben weiteren Schaden anrichten.

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