INTERVIEW MIT EINEM EX-AGENTEN: „Ich wĂĽrde mir ein öffentliches Gespräch mit Uhrlau und Hanning wĂĽnschen“

FĂĽnfter und letzter Teil des Interviews mit Wilhelm Dietl, ehemals Agent des Bundesnachrichtendienstes (BND), ĂĽber sein Buch „Schattenarmeen“. 1.Teil: Wilhelm Dietl ĂĽber “Schattenarmeen” 2.Teil: “Wenn etwas auffällt, wird es immer dem Mossad in die Schuhe geschoben” 3.Teil: “Ich habe mich bemĂĽht Bin Laden zu treffen” 4.Teil: “Wir sehen hier eine falsch verstandene BĂĽndnistreue” Radio Utopie: Gegen Ende des Interviews – beschreiben Sie doch mal den Arbeitsalltag eines Agenten. Wie stehen Sie morgens auf, was erwarten Sie von einem Tag? Umschreiben Sie das mal fĂĽr Menschen, die ĂĽberhaupt keine Ahnung haben vom Alltag in einem Nachrichtendienst. Wilhelm Dietl: Ach, das kommt ganz auf die Verwendung an, was der Einzelne macht. Ein AgentenfĂĽhrer z.B. muss sich Gedanken machen, wann er wen trifft und was er von dem zu erwarten hat, was er dafĂĽr zu zahlen hat, was er an Gegenleistungen bringt. Der muss sehr viele logistische Ăśberlegungen anstellen; dass er z.B. den Partner problemlos trifft, also ohne Gefahren, oder wie er dann das Material nach Hause ĂĽbermittelt. Das ist seit meiner Zeit völlig anders geworden, wir haben uns immer noch persönlich mitgebracht. Heutzutage kann man das, öh, per email schicken, kann man das im USB-Stick befördern, man muss da nicht einen Koffer…

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INTERVIEW MIT EINEM EX-AGENTEN: „Wir sehen hier eine falsch verstandene BĂĽndnistreue“

Wilhelm Dietl mit Mahmud el-Zahar, einem MitbegrĂĽnder der Hamas, in Gaza-Stadt. (Foto: © Wilhelm Dietl) Vierter Teil des Interviews mit Wilhelm Dietl, ehemals Agent des Bundesnachrichtendienstes (BND), ĂĽber sein Buch „Schattenarmeen“. 1.Teil: Wilhelm Dietl ĂĽber “Schattenarmeen” 2.Teil: “Wenn etwas auffällt, wird es immer dem Mossad in die Schuhe geschoben” 3.Teil: “Ich habe mich bemĂĽht Bin Laden zu treffen” Radio Utopie: Kommen wir mal zu einem Gebiet, was anderthalb mal so groĂź ist wie Deutschland und von derzeit maximal 4500 deutschen Soldaten kontrolliert werden soll: die deutsche Besatzungszone in Zentralasien. Diese wurde am 1.Juli 2006 – mehr oder weniger still und leise, also ohne viel Fahrwasser – durch die groĂźe Koalition eingerichtet. Man „ĂĽbernahm die Verantwortung“, wie es so schön heisst, ĂĽber das „Regional Command North“. Wie sehen Sie das, zuerst einmal aus einer historischen Perspektive: Deutschland hat eine Besatzungszone in Zentralasien, die anderthalb mal so gross ist, wie der eigene Staat?! Wilhelm Dietl: Ich denke, wir sehen hier eine falsch verstandene BĂĽndnistreue. Die Amerikaner stehen dort, weil sie sich rächen wollen fĂĽr die Anschläge am 11.9. Ich glaube nicht an die Verschwörungstheorien, dass es nun um Pipelines geht und Ă–lquellen oder sonstige Rohstoffe. Denn Afghanistan hat da nicht viel zu…

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Das Dienstags-Brett auf Radio Utopie

Der Psycho-Kilometer entfällt heute mangels entsprechendem Input. Nicht so der aktuelle Rückblick mit Beiträgen der freien Radios! Hier kommen heute die interessantesten Beiträge von FSK Hamburg, Radio Z aus Nürnberg, Radio bermuda.funk Freies Radio Rhein-Neckar, Radio Corax Halle und Radio Blau Leipzig.

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ThursdayNightMix im Radio

Auf Radio Utopie gibt es derzeit viel zu wenig Radio. Das wissen wir. Da freut es uns umso mehr, wenn eine alte Crew mal wieder Soundtrack  zum Flug durch den Äther macht.

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Die Dienstags-Sendung bei Radio Utopie

Heute ist wieder das hinreiĂźende Spätkauf FM mit einer weiteren Folge zu Gast. Danach geht Euch der Psycho-Kilometer mit Arbeitstexten fĂĽr die Sekundarstufe zu Presse und Pressewesen und diversen anderen Textschnipseln gehörig auf den Keks – gefolgt vom gefĂĽrchteten Metalblock, dessen lyrics zwar diesmal nicht schriftlich mitgeliefert werden, aber dessen ausgewählte Titel bereits eine gewisse Aussagekraft beinhalten.

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